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Schwerpunkt: Vollbremsung gegen den Tod
Wie Forscher die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle senken wollen
Im Jahre 2004 verkündete die EU ein ehrgeiziges Ziel: Man wolle bis 2010 die Zahl der Verkehrstoten auf 25.000 halbieren. Doch das ist nicht mehr erreichbar. Denn aktuell fordert der Straßenverkehr europaweit jedes Jahr noch 39.000 Menschenleben. Ein Grund: Die Möglichkeiten der Sicherheitstechnik werden noch zu zögernd genutzt. Beispiel Sicherheitsgurt: Die Gurtsysteme sind bisher biomechanisch für 25jährige Normfahrer ausgelegt. Die Folge: Ältere Fahrer erleiden infolge eines Unfalls häufig schwere Verletzungen des Brustkorbes. Forscher sind jetzt dabei, intelligente Gurtstraffer zu entwickeln, die sich an den Körperbau des Fahrers anpassen. Ebenfalls fast serienreif sind Assistenzsysteme, die selbständig Gefahren erkennen und Pkw um Hindernisse herum lenken. Doch ihre Nutzung verhindern derzeit rechtliche Probleme: Wer haftet für Schäden, wenn der Fahrer das Lenkrad gar nicht geführt hat?
Autor/in:
Thomas Liesen
Redaktion:
Martin Gent









