Donnerstag, 24.05.2012

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Die Zeichnung "Der Mensch" von Leonardo da Vinci auf einem gelben Farbklima (Rechte: WDR)
Sendung vom 28.11.2011, 16:05 bis 17:00 Uhr
Bild: Toter Baum in Wüste; eco-Newsletter [Collage]; Rechte: A.Preger/WDR/dpa

 Klimawandel in Afrika

Schwerpunkt: Weltklimagipfel in Durban

Kämpfen um mehr Klimaschutz

Moderation: Marija Bakker

Auf dem Klimagipfel in Durban verhandeln bis zum 9. Dezember 2011 rund 190 Länder über den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel.

 

Klartext statt Diplomatensprache

Die Verhandlungssprache ist oft so diplomatisch und verklausuliert, das es selbst für die Ländervertreter manchmal schwierig ist, den Überblick zu behalten. Mit klaren Worten sagen, wo es gerade hakt und wer die Verhandlungen gerade bremst - das macht der "eco"-Newsletter, den es jeden Morgen auf Klimakonferenzen gibt. Geschrieben wird er von Mitarbeitern von Nichtregierungsorganisationen. "eco" schimpft oft, nicht alle Ländervertreter schätzen die klaren Worte, aber fast alle lesen sie.

Beitrag von Anne Preger

 

Neuer Anlauf für mehr Klimaschutz in Durban

Der weltweite Ausstoß an Treibhausgasen wächst zur Zeit jährlich. Den Ländern der Welt bleibt nicht mehr viel Zeit, wenn sie verhindern wollen, dass die Mitteltemperatur weltweit um mehr als zwei Grad Celsius ansteigt. Das war der verbindliche Beschluss von der Klimakonferenz in Cancun 2010. Konkret wird in Durban, Südafrika, nun verhandelt, ob das Kyoto-Protokoll weitergeführt wird. Dieses Klimaschutzabkommen läuft eigentlich 2012 aus. Immer mehr Treibhausgase werden inzwischen auch von Ländern ausgestoßen, die im Kyotoprotokoll gar nicht genannt werden. In Durban geht es deswegen auch darum, wer sich zu wie viel Klimaschutz verpflichtet. Weiteres Thema: Wie viel Geld zahlen die Industriestaaten Entwicklungsländern, damit die sich an den Klimawandel, den sie kaum mitverursacht haben, anpassen können.

Gespräch mit Detlef Reepen, WDR-Wissenschaftsredakteur in Durban

 

Wälder retten, Geld kassieren? REDD im Praxistest

Knapp 20 Prozent aller Treibhausgasemissionen gehen auf das Konto der Waldrodungen, vor allem in den Tropen. Vor vier Jahren wurde auf der Klimakonferenz in Bali deshalb ein Vorschlag eingebracht: Wenn die Tropenländer dem Weltklima zuliebe ihre Wälder stehen lassen, sollen sie dafür entschädigt werden. REDD heißt das Konzept: "Reduction of Emissions from Deforestation and Degradation" - einfacher ausgedrückt: Es geht um bezahlten Waldschutz. Auch in Durban ist REDD eines der Haupt-Verhandlungsthemen. Zur Zeit wird nirgendwo auf der Erde soviel Regenwald abgeholzt wie in Indonesien - gleichzeitig gibt es dort inzwischen zahlreiche Projekte, die untersuchen, ob REDD funktionieren kann.

Beitrag von Gabor Paal

Redaktion:

Anne Preger und Detlef Reepen

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Weltklimagipfel in Durban - Kämpfen um mehr Klimaschutz

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