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Die Zeichnung "Der Mensch" von Leonardo da Vinci auf einem gelben Farbklima (Rechte: WDR)
Sendung vom 26.07.2012, 16:05 bis 17:00 Uhr
Bild: Radfahrerin auf einem Fahrrad unterwegs; Rechte: dpa

 Schnell unterwegs!

Die Kleine Anfrage: Wie schnell kann ein Radfahrer maximal fahren?

Moderation: Marija Bakker

100 Kilometer pro Stunde sind realistischxx Bei der Tour de France werden jedes Jahr die 100 Kilometer pro Stunde von den Rennradfahrern geknackt. Der derzeitige Geschwindigkeitsrekord liegt weltweit bei 133 km/h. Aber auch ein Nichtprofi schafft durchaus ein Tempo zwischen 60 und 70 km/h.

2011 meldete die Nachrichtenagentur dpa, dass eine Gruppe von Radfahrern im Gefälle mit 70 km/h geblitzt worden sei. Die Radfahrer allerdings bestritten energisch, so schnell gefahren zu sein. Aber auf einer steilen Straße ohne Kurven sind diese Geschwindigkeiten auch für Hobbyfahrer durchaus realistisch.

Aerodynamik beim Radfahren

Einen Rennradlenker kann man sehr unterschiedlich fassen: Fasst der Fahrer oben, so ist der Körper sehr aufrecht und setzt dem Fahrtwind so Widerstand entgegen. Die Geschwindigkeit wird gedrosselt. Fasst der Fahrer aber unten am Lenker an, wird der Rücken rund und der Wind kann stromlinienförmig am Körper vorbei gleiten. Der Widerstand ist geringer und die Geschwindigkeit wird schneller.

Liegerad - unglaubliche Geschwindigkeiten

In einem Liegerad ist die Aerodynamik noch besser. Denn der Körper ist langgestreckt und liegt. Besser und stromlinienförmiger geht es nahezu gar nicht mehr. Hat das Liegerad zusätzlich noch eine Karosserie, dann reduziert sich die Angriffsfläche für den Wind so stark, das in einem steilen Gefälle Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h drin sind.

Wetter – ein Einflussfaktor

Geschwindigkeitsrekorde sollte man als Rennfahrer möglichst im Sommer angehen. Denn je wärmer es ist, desto dünner ist die Luft. Die Luftmoleküle liegen nicht so dicht beieinander wie bei kälteren Temperaturen und so trifft der Fahrer in der Luft auf weniger Widerstand.

Fliegengewichte haben keine Chance

Fährt man bergab ist natürlich im Gegensatz zu bergauf ein möglichst hohes Körpergewicht von Vorteil: Denn eine hohe Masse wird bergab schneller beschleunigt.

Autor/in:

Annika Zeitler

Redaktion:

Martin Gent

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Wie schnell kann ein Radfahrer maximal fahren?

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