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Jahr für Jahr werden auch in Deutschland immer mehr Organe transplantiert. Die Organempfänger sind für dieses Geschenk eines neuen Lebens außerordentlich dankbar. Trotzdem haben nicht wenige von ihnen heftige Schuldgefühle gegenüber den verstorbenen Spendern ihrer Organe. Andere haben Angst davor, ihre eigene Identität durch das fremde Organ zu verlieren. Oder sie leiden darunter, dass ihnen das neue Organ nicht die beschwerdefreie Existenz verschafft hat, die sie sich erhofften. Für die Wissenschaftler, die sich mit diesen psychischen Problemen beschäftigen, steht fest: Organtransplantationen sind immer eine schwere Herausforderung für das Körper- und Selbstbild der Betroffenen.
Autor/in:
Martin Hubert
Redaktion:
Monika Kunze






![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)






