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Ein zweischneidiges Schwert: Krebsmedikament Anti-Angiogenese-Hemmer
Neue Krebsmedikamente werden gegen Hirntumore erprobt
Moderation: Franz-Josef Hansel
Je nachdem, wo ein bösartiger Tumor sitzt, kann er mehr oder weniger großen Schaden anrichten. Besonders dramatisch ist es allerdings, wenn sich so ein Krebsgeschwulst im Gehirn festsetzt. Dort ist der Platz durch den Schädel eng begrenzt und das Tumorwachstum kann den Druck auch auf eigentlich gesunde Hirnteile so stark erhöhen, dass auch sie zu Schaden kommen. Liegt der Tumor im Bereich von lebenswichtigen Hirnfunktionen ist oft noch nicht mal eine Operation möglich. Kein Wunder also, dass Wissenschaftler schon lange nach Substanzen suchten, die einen Hirntumor schrumpfen lassen. Dabei setzten Ärzte besondere Hoffnungen in eine neue Gruppe von Wirkstoffen, die sogenannten Angiogenese-Hemmer. Sie werden zurzeit in klinischen Studien bei Hirntumoren erprobt. Die Ergebnisse dieser Studien machen allerdings nicht nur Hoffnung.
Autor/in:
Kristin Raabe
Redaktion:
Christina Sartori
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![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)






