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Kaum vorstellbar in der heute so stark vernetzten Welt, aber es gibt sie immer noch – Volksgruppen, die isoliert ohne Kontakt zur "Zivilisation" leben. Noch! Viele dieser Stämme leben im Urwaldgebiet Brasiliens.
Die staatliche Indianerbehörde Funai gab Anfang der Woche bekannt, dass sie im Javari-Tal im Westen Brasiliens an der Grenze zu Peru eine bislang unbekannte Siedlung mit geschätzt 200 Bewohnern entdeckt hat.
Die Behörde lässt isoliert lebenden Urgemeinschaften nach der Sichtung aus der Luft einfach in Ruhe. Immer wieder passiert es jedoch, dass Holzfäller, Goldsucher und andere illegale Eindringlinge am Boden den ersten Kontakt mit einem Stamm haben, meist mit drastischen Folgen für das betroffene Volk.
Autor/in:
Gespräch mit Yvonne Bangert; Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen
Redaktion:
Anne Preger






![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)






