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Die Zeichnung "Der Mensch" von Leonardo da Vinci auf einem gelben Farbklima (Rechte: WDR)
Sendung vom 23.12.2009, 16:05 bis 17:00 Uhr
Bild: Collage Computer und Geschenk; Rechte: Mauritius Images/WDR [m]

 Service Computer

Service Computer: "Digitale" Last-Minute-Geschenke

Moderation: Martin Winkelheide

Jetzt wird's aber höchste Zeit – wer heute noch nicht alle Geschenke beisammen hat, der muss sich beeilen. Wer dabei aber noch einen Menschen beschenken will, der sich für Computer und Technik begeistert, kann sich ganz entspannt zurücklehnen: LEONARDO liefert ein paar gute Last-Minute-Ideen für preiswerte Technik-Geschenke, die garantiert gut ankommen.

Tipp 1: Die Bluetooth-Maus 

Kabel auf dem Schreibtisch sind nervig, und auch unterwegs kann man auf Strippen gut verzichten. Kein Wunder also, dass immer mehr Computernutzer sich eine drahtlose Maus wünschen. Die Verbindung zwischen Computer und Maus wird dabei über den Kurzstrecken-Funkstandard „Bluetooth“ hergestellt. Voraussetzung ist allerdings, dass der genutzte Computer ein Bluetooth-Modul besitzt – bei vielen Notebooks ist das aber inzwischen der Fall. Wenn nicht: Es gibt auch Kombi-Pakete mit Maus und Bluetooth-Mini-Modul. Eine Bluetooth-Maus gibt es ab etwa 25 Euro (z. B. von Logitech oder Microsoft) bis etwa 60 Euro für ein Multi-Touch-Modell (Apple). Eine solche Maus besitzt keine Tasten – die ganze Maus ist eine einzige Taste. Die Maus-Oberfläche ist außerdem berührungsempfindlich und registriert Gesten, mit denen man z. B. einen Bildschirmausschnitt vergrößern oder Seiten umblättern kann.

Tipp 2: Die Backup-Lösung 

Ein leidiges Thema für viele Computernutzer ist das Anfertigen von Sicherungskopien der eingebauten Festplatte. Eine Lösung sind spezielle, leistungsfähiger aber kleine Backup-Festplatten (z. B. 300 GB für etwa 60 Euro). Es gibt sie mittlerweile inklusive der nötigen Software für die automatische Sicherungskopie. Die Festplatte muss nur noch per USB an den Computer angeschlossen werden und erledigt den Rest von selbst. Tipp: Möglichst keine No-Name-Platten kaufen sondern zu Geräten von Markenherstellern greifen (z. B. Western Digital, Maxtor, Fujitsu, Toshiba).

Tipp: 3: Guthaben-Karte für den digitalen Musikladen 

CDs verschenken war gestern – viele Computer-Nutzer hören Musik mittlerweile nur noch am Rechner oder per MP3-Spieler. Wer also Musik verschenken will, der kann das in Form einer Guthaben-Karte für einen der großen Online-Musikläden tun. Karten für die großen Shops wie den „iTunes-Store“ oder „Musicload“ gibt es in Supermärkten und bei Elektronik-Discountern. Guthaben-Karten lassen sich aber auch online kaufen, am Computer ausdrucken und dann verschenken – für den Musikladen „Amazon MP3“ ist das sogar die einzige Möglichkeit. Digitale Guthaben für die großen Musikläden gibt es in verschiedenen Stückelungen ab 15 Euro. Die Karte enthält einen Code, den der Benutzer am Computer eingeben muss. Das verschenkte Guthaben wird dann seinem Benutzerkonto gutgeschrieben und er kann dafür Musik einkaufen, die natürlich auch auf CD gebrannt werden kann.

Tipp 4: Die Musik-Mütze 

„Audio Beanie“ hießen die schicken Wintermützen, die mittlerweile von Herstellern für Sportartikel und Outdoor-Kleidung angeboten werden (z. B. „The North Face“ oder „O'Neill“). Es handelt sich dabei um eine ganz normale Mütze ohne Bommel („Beanie“), dafür aber mit integriertem Kopfhörer. Das Kabel passt an alle gängigen MP3-Player. So kann der Benutzer auch im kalten Winter unterwegs Musik oder Hörbücher hören. Die Preise für diese Hightech-Mützen bewegen sich zwischen 30 und 80 Euro – je nach Material und Hersteller.

Tipp 5: Der Hightech-Thriller 

Oft sind Thriller, die technische Themen zum Inhalt haben, ein wenig peinlich. Die technischen Details stimmen nicht, oder die Möglichkeiten von Technik werden übertrieben dargestellt. Eine Ausnahme macht der spannende Roman „Der Täuscher“ (Originaltitel: „The Broken Window“) von Jeffrey Deaver (Verlag Blanvalet, 19,95 Euro). Die Geschichte: Ein Serienkiller geht um. Er schleicht sich in das Leben seiner weiblichen Opfer ein, gewinnt ihr Vertrauen und ermordet sie schließlich. Er scheint alles über seine Opfer zu wissen: Er kennt ihre Hobbys, ihre Vorlieben. Allmählich wird klar, dass eine Firma der Schlüssel zur Lösung ist: Die Firma ist ein Datensammler, der jede nur erdenkliche Information über jeden Menschen sammelt: Was wird wo gekauft? Wonach wird im Internet gesucht? Wer ruft wen wann an? Wo befindet sich der Mensch zurzeit? Die Anspielung auf Datensammler wie „Google“ ist beim Lesen deutlich spürbar. Das Buch ist spannend geschrieben und lässt den Lesern stellenweise das Blut in den Adern gefrieren. Die technischen Details stimmen alle – die Geschichte um sie herum ist – hoffentlich – nur fiktiv. Den Roman gibt es auch als Hörbuch (CD oder Download) zu kaufen.

Autor/in:

Gespräch mit Michael Stein

Redaktion:

Joachim Hecker

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