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Viele junge Mütter sind verunsichert und wissen nicht mehr welche Ernährung für ihr Baby richtig ist. Wie geht das mit dem Übergang vom Stillen zur Beikost? Welche Lebensmittel sind die richtigen? Dabei ist das Selbstkochen für die Kleinen gar nicht so schwer. Wie das geht kann man inzwischen auch lernen. Ernährungsberaterinnen bieten dazu Kurse an.
Von der Milch zum Brei
Der richtige Zeitpunkt, um mit dem ersten Brei zu beginnen, ist von Kind zu Kind verschieden. Wenn das Baby aufrecht sitzen kann, den Brei mit der Zunge nicht mehr vom Löffel schiebt und bereit ist zu kauen, dann ist es meist soweit. Frühestens ab dem fünften Monat und spätestens ab dem siebten Monat sollte der erste Brei auf dem Speiseplan stehen. Dann wird Monat für Monat eine Milchmahlzeit mehr durch einen Brei ersetzt. Erst zum Beispiel ein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei am Mittag, einen Monat später der Milch-Getreide-Brei am Abend und etwa vier Wochen später der Getreide-Obst-Brei am Nachmittag.
Brei selber kochen
Ernährungsexperten empfehlen den Babybrei zu Hause selbst zu kochen. Auch für wenig geübte Köchinnen ist so ein Brei sehr einfach herzustellen. Der Vorteil: Das Baby gewöhnt sich an die Küche des Elternhauses und nicht an den Standardgeschmack der industriell hergestellten Gläschenkost. Ein weiterer Pluspunkt: Die Eltern können die Zutaten selbst bestimmen, außerdem ist Selbst- kochen preiswerter. Viele Zutaten lassen sich ganz einfach von der Erwachsenenkost abzweigen. Zum Beispiel können Gemüse und Kartoffeln in einer kleinen Portion extra gedünstet und dann püriert werden. Wenn es mal schnell gehen soll oder man mit dem Baby unterwegs ist, ist fertige Gläschenkost am Praktischsten.
Keine Gewürze
Nach Meinung von Ernährungsexperten sollten Babybreie nicht gewürzt werden. Bei Fertigbreien aus dem Glas sollte man deshalb darauf achten, dass kein Salz, Zucker oder andere Süßungsmittel wie Glukose (Traubenzucker) oder Fruktose (Fruchtzucker) untergemischt sind. Auch Aromen, wie Vanille im Getreidebrei, sind überflüssig. Babys sollen die natürlichen Geschmäcker nach und nach kennen lernen. Auf Vorrat kochenxx Babybrei kann man gut auf Vorrat kochen So empfiehlt es sich zum Beispiel ein größeres Stück Fleisch zu garen, zu pürieren und in Eiswürfelbehältern einzufrieren. Auch Portionen aus dem Grundbrei mit Gemüse und Kartoffeln kann man für die Tiefkühltruhe vorbereiten.
Kursgebühren
Kurse zur gesunden Kleinkindernährung werden von Ernährungsberaterinnen angeboten. Sie haben in der Regel drei Einheiten à zwei Stunden. Bis auf einen geringen Eigenanteil (10 €) werden die Kosten für die Präventionskurse von fast allen Krankenkassen übernommen.
Autor/in:
Sigrid Müller
Redaktion:
Ruth Schulz
Mehr Informationen
Literatur
Broschüre: Das beste Essen für Babys , Kompaktinformation aid Infodienst
Heilsbachstr.16
53123 Bonn
Tel:0228/8499-0
Ernährungsplan für das erste Lebensjahr
Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) Heinstück
11 44225 Dortmund
Tel:0231-792210-0





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