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Master-Auswahl ein Desaster?
Einheitliche Kriterien für Master-Bewerber fehlen
Moderation: Marija Bakker
Abiturnote, Bachelorzeugnis, Motivationsschreiben - nach diesen Kriterien wählte eine Kommission der Uni Münster die Bewerber für die Master-Studienplätze in BWL aus. Knapp tausend Bewerber galten als grundsätzlich geeignet - nur 380 wurden letzten Endes zugelassen. Drei Bewerber hatten dagegen vor dem Verwaltungsgericht Münster geklagt. Sie bekamen Recht: Laut Gesetz müsse die Bachelor-Note ausschlaggebend sein, so das Gericht.
Der Fall in Münster ist keine Ausnahme: Die Uni Köln hat gar zwei Drittel ihrer eigenen Bachelor-Studenten im Fach BWL nicht zum Master zugelassen. Einheitliche Kriterien, wer mit welchen Voraussetzungen ein Master-Studium beginnen darf, gibt es in Deutschland nicht. Bislang entscheiden die Hochschulen selber anhand selbstgemachter Kriterien. Viele Studenten haben deshalb keine Planungssicherheit mehr.
Autor/in:
Livegespräch mit Armin Himmelrath
Redaktion:
Tobias Jobke
Master-Auswahl ein Desaster? Einheitliche Kriterien für Master-Bewerber fehlen






![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)






