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Risiko für heftige Erdbeben weltweit nicht erhöht
Forscher: Trotz vieler Großbeben seit 2004 keine Indizien für neuen Trend
Moderation: Marija Bakker
Japan, Chile, Haiti und Sumatra - seit 2004 hat es auf der Erde auf den ersten Blick betrachtet ungewöhnlich viele große Erdbeben gegeben. Daraus lässt sich aber nicht schließen, dass solche Großbeben in Zukunft häufiger vorkommen, berichten kalifornische Forscher in der Fachzeitschrift PNAS. Sie haben die Daten zu großen Erdbeben seit dem Jahr 1900 systematisch untersucht. Das Risiko für ein Erdbeben der Stärke sieben und größer hat demnach weltweit nicht zugenommen. Mit ihrer Auswertung widersprechen sie Hypothesen anderer Erdbebenforscher, die die Häufung großen Erdbeben in jüngster Zeit als Hinweis auf eine Veränderung der weltweiten Erdbebenaktivität deuten.
Autor/in:
Gespräch mit Anne Preger, WDR-Wissenschaftsredakteurin
Redaktion:
Detlef Reepen






![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)






