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Die Kleine Anfrage: Warum ändert sich die Tageslänge ungleichmäßig morgens und abends?
Moderation: Martin Winkelheide
Der Herbst steht vor der Tür und damit naht wieder die Zeit im Jahr, wo die Sehnsucht nach der Sonne jeden Monat ein bisschen größer wird. Denn die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Die Dämmerung setzt morgens immer später – abends immer früher ein.
Sonnen-Symmetrie zu 12 Uhr nur periodisch
Allerdings ist der Tag nicht immer symmetrisch zur Mittagszeit 12 Uhr aufgebaut, sondern beult sich zeitlich – je nach Position von Erde und Sonne – mal in die eine und mal in die andere Richtung zeitlich aus, was sich auch auf den Zeitpunkt von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auswirkt.
Unterschiedliche Erdgeschwindigkeit
Denn die Erde dreht sich zwar gleichmäßig um die eigene Achse, aber die Erdachse selber ist schräg. Ein weiterer Punkt betrifft die Beziehung zwischen Erde und Sonne: Die Bahn, auf der sich die Erde bewegt, ist nicht kreisrund sondern elliptisch. Damit sind Erde und Sonne zu verschiedenen Zeiten im Jahr unterschiedlich weit voneinander entfernt.
Dazu ist die Erde, vereinfacht ausgedrückt, ein bisschen schneller, wenn ihr Abstand zur Sonne geringer ist und einen Tick langsamer, wenn die Distanz zur Sonne größer ist.
Dämmerung tagesaktuell vom Wetter abhängig
Ganz unabhängig von Jahreszeit, Abstand von Erde und Sonne auf der elliptischen Bahn, oder der Bewegungsgeschwindigkeit unseres Planeten, gibt es noch einen anderen Faktor, der sich im Alltag auf die Dämmerung auswirkt – das Wetter.
Je nachdem, ob und wie stark der Himmel bewölkt ist, desto länger oder kürzer ist der Zauber eines beginnenden Tages oder einer hereinbrechenden Nacht zu beobachten.
Autor/in:
Alexandra Hilmer
Redaktion:
Martin Gent
Die Kleine Anfrage: Warum ändert sich die Tageslänge ungleichmäßig morgens und abends?





![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)







