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Gegen den Klimawandel - Studie: Was nützt Algendüngung im Ozean?
Geoengineering - wissenschaftlich spannend, politisch in der Diskussion
Moderation: Franz-Josef Hansel
Seit einer sehr umstrittenen Eisendüngung Anfang 2009 hat es weltweit keinen weiteren Versuch dieser Art gegeben. Zur Bekämpfung des Klimawandels legt die Bundesregierung ihren Schwerpunkt klar darauf, Treibhausgase gar nicht erst zu erzeugen und sich an den Klimawandel anzupassen. Das schreibt sie jedenfalls in ihrer Antwort auf eine aktuelle Kleine Anfrage der SPD-Fraktion zum Thema "Geoengineering". Das Dokument liegt der Leonardo-Redaktion vor. Gleichzeitig sieht die Bundesregierung aber die Notwendigkeit, Möglichkeiten zum gezielten Eingriff ins Klima zu erforschen.
Im Vereinigten Königreich ist in diesem Jahr der Geoengineering-Versuch SPICE abgebrochen worden. Dabei sollten Partikel in die Stratosphäre gebracht werden, die die Sonneneinstrahlung mindern. Das Vorhaben wurde unter anderem deswegen aufgeben, weil es Streit um Patente gab. Einzelne Forscher aus dem Team hatten ein Patent beantragt. Ob es ethisch vertretbar ist, dass einzelne Menschen aufgrund eines Patentes Macht über eine Methode haben, die das Weltklima verändern könnte, wird in den USA und im Vereinigten Königreich stark diskutiert.
Autor/in:
Anne Preger
Redaktion:
Detlef Reepen






![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)







