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Wer über 40 ist, kennt vermutlich das Problem: Man bekommt beim Zeitungslesen das Gefühl, dass der Arm nicht mehr lang genug ist. Schuld daran ist die so genannte Altersweitsichtigkeit, an der in Deutschland schätzungsweise 18 Millionen Menschen leiden. Weil die Linsenkörper hinter den Pupillen in die Jahre gekommen sind, tun sie sich zunehmend schwer, nahe Objekte wie eine Zeitungs- oder Buchseite scharf zu sehen. Die Buchstaben verschwimmen, das Lesen wird anstrengend. Zeit für eine Lesebrille, rät der Augenarzt. Aber was machen Menschen, die sowieso schon eine Brille tragen, weil sie kurzsichtig sind? Ständig zwei Brillen dabei haben zu müssen, für Kurz- und Weitsichtigkeit, ist lästig. Eine Firma in den USA entwickelt deshalb "elektronische Brillengläser", die sich bei Bedarf in den Lesemodus schalten lassen. Schärfe auf Knopfdruck sozusagen. LEONARDO stellt die neuartige Sehhilfe vor.
Autor/in:
Ralf Krauter
Redaktion:
Joachim Hecker










