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Traum oder Möglichkeit?
Methanhydrat könnte am Meeresboden CO2 speichern
Moderation: Franz-Josef Hansel
Es hört sich an wie der wirre Sehnsuchtstraum eines verzweifelten Wissenschaftlers: Auf einen Schlag werden zwei der kniffligsten Herausforderungen der Energieforschung gelöst: Die Nutzung von Methanhydrat aus der Tiefe der Meere und die Entsorgung von CO2 aus Kohlekraftwerken. Unmöglich? Keineswegs! Das zumindest behauptet ein Team von 30 Partnern aus Forschung und Industrie, das jetzt mit der Realisierung dieses "Traums" begonnen hat. Der Trick: Methanhydrat reagiert mit CO2. Übrig bleibt ein stabiles eisartiges Hydrat und Erdgas. Die technischen Herausforderungen für dieses Kunststück sind vergleichsweise überschaubar: Das Kohlendioxid müsste zum Meeresboden gepumpt und dort mit dem Methanhydrat zu Reaktion gebracht werden, um dann das entstandene Erdgas abzusaugen. Zwei Fliegen mit einer Klappe - oder zu schön, um wahr zu sein?
Autor/in:
Sascha Ott
Redaktion:
Joachim Hecker










