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Die Zeichnung "Der Mensch" von Leonardo da Vinci auf einem gelben Farbklima (Rechte: WDR)
Sendung vom 15.08.2012, 16:05 bis 17:00 Uhr
Bild: Smartphone mit Kalender und Uhr; Rechte: dpa

 Alles auf einen Blick

WDR 5 Service Computer

Digitale Terminkalender - Terminverwaltung mit Handy und Computer

Es kann enorm praktisch sein, seine Termine und Verabredungen elektronisch zu speichern. Der größte Vorteil: Die einmal erfassten Termine lassen sich sowohl auf einem Smartphone als auch am Computer pflegen und verwalten. Damit das wirklich reibungslos klappt, müssen beide Geräte miteinander synchronisiert werden.

Termine am Schreibtisch

Wer seine Termine am Windows-PC verwalten will, der nutzt dafür in aller Regel das Programm „Microsoft Outlook“. Daneben gibt es zahlreiche Termin-Werkzeuge, die man zum Teil sogar kostenlos aus dem Netz laden kann. Der digitale Kalender am Mac heißt „iCal“. Während „iCal“ kostenlos zu jedem Mac-Computer gehört, muss man für „Outlook“ Geld bezahlen: Die Software gehört zum Paket „Microsoft Office“ (außer zur Version „Home & Student“). Nutzer eines PC‘s mit Windows 7, die vorher mit einer älteren Windows-Version gearbeitet haben, werden irgendwann bemerkt haben, dass Outlook nicht mehr zum Standard-Lieferumfang des Betriebssystems gehört. Grund: Microsoft will die Nutzer dazu bewegen, ihre „Live“-Dienste im Internet zu nutzen, zu denen neben E-Mail auch ein Kalender gehört. Auch Firmen wie Google oder die Telekom bieten Online-Kalender an – die Funktionen und Möglichkeiten ähneln sich zum Teil.

Termine im Netz

Wer diese Möglichkeit nutzt, der vertraut seine Termine einem Server im Internet an. Vorteil: Der Kalender-Zugriff ist auch von anderen als dem eigenen internetfähigen Gerät aus möglich. Auch Familienmitglieder oder Kollegen kann man den Zugang zu den Terminen ermöglichen. Umgekehrt lassen sich die Terminübersichten von anderen Nutzern „abonnieren“: Die Termine der anderen Nutzer erscheinen dann automatisch im eigenen Kalender. Auf diese Weise lässt sich für ein Team oder eine Familie ein einheitlicher Kalender einrichten, auf den alle gleichermaßen zugreifen können. Oft lässt sich eine Art „Schnappschuss“ ausdrucken, der sich dann etwa an der Pinnwand aufhängen lässt, damit man sich auch ohne Internet einen Überblick verschaffen kann. Nachteil solcher Lösungen: Sie funktionieren nur dann, wenn auch ein internetfähiges Gerät zur Verfügung steht.

Termine am Handy

Es kann praktisch sein, seine Termine auch unterwegs ändern und verwalten zu können. Das ist „Offline“ mit Hilfe einer Kalender-App oder online über den Internet-Browser möglich. Das Eingeben von Uhrzeiten, Daten und Orten kann auf dem kleinen Bildschirm vieler Smartphones und Handys zur echten Geduldsprobe werden. Andererseits: Auch der Offline-Kalender eines Smartphones lässt sich mit anderen Kalendern und Geräten synchronisieren. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Der Synchronisationsvorgang erfolgt manuell oder automatisch.

Online-Abgleich

Beim manuellen Abgleich werden die Datenbestände eines Computers und eines Smartphones bzw. Handys nur dann miteinander synchronisiert, wenn eine (Kabel-) Verbindung zwischen beiden Geräten besteht. Die zweite Möglichkeit: Der Abgleich erfolgt in regelmäßigen Intervallen, ohne dass man als Benutzer etwas davon mitbekommt. Dabei liegen die Kalenderdaten zentral auf einem Server im Netz – mittlerweile wird diese Technik auch gerne als „Cloud“ bezeichnet. Jedes Gerät wie Tablet, Notebook oder Smartphone, das Kontakt zur Cloud hat, bekommt Änderungen am Kalender automatisch. Wenn alles wirklich funktioniert, haben alle Geräte die gleichen Daten.

Live-Gespräch mit Michael Stein, Leonardo-Computerexperte

Redaktion:

Joachim Hecker

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