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Die Zeichnung "Der Mensch" von Leonardo da Vinci auf einem gelben Farbklima (Rechte: WDR)
Sendung vom 15.08.2007, 16:05 bis 17:00 Uhr
Blick über einen Weinhang auf die Winzerstadt Freyburg im Unstrut-Tal (Burgenlandkreis) mit der Marienkirche; Rechte: Zentralbild

 Weinstadt Freyburg

Schwerpunkt: Zukunft 2050

Eine Leonardo-Zukunftsreise in die Welt von morgen

Folge 8: Rügener Südhang
Weinbau 2050

Die Winzer bereiten sich vor auf eine Zukunft, die ganz im Zeichen des Klimawandels stehen wird. Der Weinbau wandert nach Norden [mehr]

FM-Transmitter

Vom MP3-Spieler ins Radio

MP3-Player haben sich in den vergangenen Jahren stark verbreitet. Kein Wunder: Sie sind klein, handlich und man kann auf ihnen viele Stunden seiner Lieblingsmusik unterbringen. Wer allerdings diese Musik im Auto hören möchte, hat ein Problem, denn die meisten Autoradios haben weder einen Audio-Eingang noch einen USB-Anschluss. Man kann den MP3-Player also nicht anschließen. Abhilfe versprechen so genannte "FM-Transmitter" - kleine Geräte, die das Audiosignal per Funk zum Radio übertragen. LEONARDO hat diese Geräte ausprobiert.


Wer seine Lieblingsmusik im Autoradio hören wollte, musste sich für ältere Radios eine Kassette aufnehmen oder für neuere eine CD brennen. Denn Autoradios haben normalerweise keinen Audioeingang, an dem man seinen MP3- oder CD-Spieler oder gar ein Musik-Handy anschließen könnte.
Abhilfe versprechen so genannte "FM-Transmitter", die seit 2006 auf dem Markt sind. Das sind Minisender, die Musik oder Sprache drahtlos auf ein Radio übertragen. Die FM-Transmitter haben eine Reichweite von wenigen Metern und senden auf den gleichen UKW-Frequenzen wie normale Radiosender. Deshalb muss man als erstes im Autoradio eine Frequenz finden und einstellen, die noch von keinem Radiosender belegt ist. In einem Ballungsraum mit vielen öffentlichen und privaten Sendern muss man dafür schon eine Weile suchen. Danach stellt man die gleiche Frequenz am FM-Transmitter ein. Schließlich schließt man seinen MP3-Spieler (oder ein anderes Gerät) über den Kopfhöreranschluss an. Drei FM-Transmitter haben wir in der Praxis getestet.

DNT Musicfly Mini

Bestes Gerät im Test. Dieses Gerät hat eine längliche Form und ist etwa daumengroß. Der Nutzer kann den Sendebereich frei unter allen UKW-Frequenzen wählen. Strom bekommt das Gerät von einer austauschbaren Batterie oder über einen Stecker aus dem Zigarettenanzünder. Bis zu sechs freie Frequenzen können im Gerät gespeichert werden. Der Empfang im Stand ist gut und klar, es ist kaum Rauschen zu hören. Der gute Eindruck bleibt auch während der Fahrt bestehen. Neben den Fahrgeräuschen ist so gut wie kein Rauschen mehr festzustellen. Es klingt wie bei einem sehr guten, klar empfangenden Radiosender. Der DNT Musicfly ließ sich während einer kurzen Fahrt nicht durch andere Radiosender stören.

TrekStor MP3-RadioStation fo.x

Sieht aus wie ein Auto-Schaltknauf und wird direkt in den Schacht des Zigarettenanzünders gesteckt, von wo es seinen Strom bezieht. Es hat praktischerweise nicht nur einen Kopfhörer-Stecker sondern auch einen USB-Anschluss, so dass man seine Musik z. B. direkt vom USB-Stick abspielen kann. Nachteil bei diesem Gerät: Man kann die Sendefrequenz nicht frei wählen, sondern muss eine von 14 fest eingestellten Frequenzen nehmen. In Ballungsräumen können viele davon schon durch starke Radiosender belegt sein. Als wir eine freie Frequenz gefunden haben, ist der Klang aber nicht schlecht - sowohl im Stehen als auch beim Fahren. Der Klang ist relativ klar, das Grundrauschen ist etwas stärker als beim DNT Musicfly.

Belkin TuneCast 3

Ist etwa halb so groß wie eine Zigarettenschachtel und bezieht seinen Strom über einen Stecker, der in den Zigarettenanzünder gesteckt wird. Die Frequenz ist wählbar. Der Klang im stehenden Auto ist jedoch ziemlich enttäuschend. Es rauscht wie bei schlechtem Radio-Empfang. Außerdem schwankt die Klangqualität. Sobald man das Gerät oder die Kabel bewegt, wird der Empfang teilweise deutlich schlechter. Während der Fahrt ist das Rauschen immer noch zu hören, obwohl es von den Motorgeräuschen teilweise übertönt wird. Immerhin bleibt die Klangqualität stabil, die Sendefrequenz wird also nicht von anderen Sendern überstrahlt. Hörgenuss bietet das Gerät aber auch beim Fahren nicht.

Fazit

HiFi-Klang kann man von FM-Transmittern nicht erwarten. Ein - je nach Gerät - mehr oder weniger starkes Grundrauschen bleibt immer bestehen. Während der Fahrt stört das bei den besseren Geräten wie dem DNT Musicfly allerdings kaum noch. Die Transmitter sind einfach zu bedienen und ab etwa 25 Euro zu haben.


Preise und Bezugsquellen

DNT MusicFly Mini
ca. 25 Euro
DNT MusicFly Mini
Voltastraße 4
D-63128 Dietzenbach
Fon 0 60 74/ 37 14 0

TrekStor MP3-RadioStation f.ox
ca. 34 Euro
TrekStor GmbH & Co. KG
Kastanienallee 8-10
D-64653 Lorsch
Fon 0 62 51/ 55 04 0-0

Belkin TuneCast 3
ca. 59 Euro
Belkin GmbH
Hanebergstraße 2
D-80637 München
Fon 0 89/ 14 34 05-0


Weitere Geräte

DNT MusicFly Pro
Audio-Eingang und USB-Anschluss, überträgt Musikinformationen vom MP3-Player zum Radio-Display, sieben Frequenzen speicherbar.
ca. 35 Euro

AudaX DGT-301
Sucht selbständig freie Frequenzen, vier Frequenzen speicherbar, Stromversorgung per Batterie oder Zigarettenanzünder.
ca. 40 Euro

Kensington Digital FM-Transmitter
Nur für Apple iPod, kein Anschluss an Kopfhörerausgang, als Ladegerät für iPod geeignet, drei Frequenzen speicherbar.
ca. 55 Euro

Sonnet iFreq
Nur für Apple iPod, kein Anschluss an Kopfhörerausgang, als Ladegerät für iPod geeignet, Halterung fürs Armaturenbrett.
ca. 80 Euro

Autor/in:

Frank Eckhardt

Redaktion:

Joachim Hecker

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