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Nach wie vor werden viele Krebspatienten während der Akut- und Rehabilitationsbehandlung erst mal ruhig gestellt. Damit ist ein Teufelskreislauf vorprogrammiert, denn der durch die Nebenwirkungen der medizinischen Behandlung geschwächte Patient erlebt zusätzlich die negativen Folgen des Bewegungsmangels. Auf diese Weise hat ein Bewegungsverbot den Verlust der körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit zur Folge, woraus wiederum eine Immobilität resultiert. Die Schwächung des Patienten wirkt auf das Familienleben, den Beruf und die aktive Teilhabe an der Gesellschaft.
Diese Beobachtung führte vor einiger Zeit dazu, dass Sportmediziner die Behandlung dieser Patienten auf den Prüfstand stellten und das versuchten, was sich in Herz-Kreislauf-Sportgruppen seit Jahren bewährt hatte: Sportliche Betätigung auch für Krebspatienten. Das heißt auf der anderen Seite nicht, dass pauschal jeder Krebspatient um den Sportplatz „gejagt“ wird, sondern individuell sollten Ausdauer, Kraft, Koordination und Flexibilität geschult werden.
Autor/in:
Barbara Weber
Redaktion:
Christina Sartori






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