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Viele denken, Sex sei aus evolutionärer Sicht vor allem dazu da, um sich fortzupflanzen. Damit die eigene Art durch Nachkommen gesichert bleibt. Aber haben Tiere eigentlich auch Sex zum Spaß? Und wenn ja, was macht ein Tier dann, wenn gar kein Partner da ist. Hat es gar keinen Sex? Oder stattdessen Sex mit sich selbst?
Sex nicht nur zur Fortpflanzung
Sowohl in freier Wildbahn als auch in Gefangenschaft haben Menschen Tiere beobachtet, die sich selber befriedigen. Unsere nächsten Verwandten, die Menschenaffen, haben nicht nur Sex um sich fortzupflanzen, sondern auch aus Lust – nicht nur mit einem Partner sondern auch alleine.
Der Haushund dagegen kompensiert oft seinen sexuellen Frust: Ohne das Begatten einer Decke oder eines Stofftieres hat er meist überhaupt kein Sexualleben mehr. Gezähmt an der Seite des Menschen ist er nicht mehr Chef über sich selber wie vor tausenden von Jahren und nur wenige Rüden pflanzen sich tatsächlich durch Zucht fort.
Eine Runde Sex mit sich allein
Wissenschaftler, Zoomitarbeiter aber auch Haustierbesitzer haben bei ganz unterschiedlichen Tierarten beobachtet, dass sie masturbieren. Sei es bei Säugetieren wie Affen, Elefanten und Hunden aber auch bei Vögeln oder Reptilien.
Welche Tiere sich selber befriedigen und welche nicht, ist allerdings nur schwer zu beantworten: Keine Beobachtung heißt nicht, dass dies nicht stattfindet. Denn Tiere suchen für intime Akte wie Fortpflanzung oder Masturbation oftmals einen Rückzugsort.
Autor/in:
Alex Hilmer
Redaktion:
Martin Gent





![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)







