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Die Durchblicker: Von wegen mucksmäuschenstill
Der Gesang der Mäuse
Moderation: Franz-Josef Hansel
Wenn Artgenossen lange voneinander entfernt leben, entwickeln sie sich in verschiedene Richtungen. Das ist nicht nur bei uns Menschen so – das gilt auch für die Welt der Tiere. Nach und nach beginnen sie sich voneinander zu unterscheiden. Handelt es sich nicht nur um ein paar Jahre, sondern um Jahrtausende, können sich sogar ganz neue Arten bilden. In der kleinen Schleswig-Holsteinischen Stadt Plön beschäftigen sich Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie genau mit solchen Phänomenen: Wie entstehen neue Arten?
In einem der größten Hausmaus-Forschungsprojekte in Deutschland liefern 1200 der kleinen Tiere den Wissenschaftlern Tag für Tag wertvolle Erkenntnisse. Unter anderem die, dass sich die Hausmäuse in Europa nicht mehr wirklich verstehen. Auch wenn sie haargenau gleich aussehen und der gleichen Art entstammen – bei der Partnerwahl lehnen die deutschen Nager ihre französischen Artgenossen ab und umgekehrt. Entscheiden Mäuse nach Nationalitäten? Und woher erkennt eine Maus, woher die andere kommt?
Autor/in:
Mayke Walhorn
Redaktion:
Detlef Reepen






![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)






