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Der Kampf um das digitale Vertrauen
Warum sich viele Nutzer schwer tun mit der Daten-Cloud
Moderation: Marija Bakker
Cloud Computing, also das Auslagern von Daten oder auch Dienstleistungen ins Netz, ist ein Wirtschaftsbereich der seit Jahren wächst. Mancher in der IT-Branche ist ganz aus dem Häuschen angesichts der zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten und Gewinnmöglichkeiten. Allein: Die Nutzer, die privaten aber auch die in der Wirtschaft, die machen nicht so mit, wie das die Computerbranche gerne hätte. Wenn es darum geht, die eigenen sensiblen Daten, egal ob Urlaubsfotos oder Gehaltsabrechnungen, in externe Rechnernetzwerke auszulagern, sind Ängste und Unbehagen offenbar groß. Das Cloud Computing benötigt nämlich vor allem eines, das Vertrauen seiner Nutzer. Einige deftige Datenpannen waren da wenig hilfreich. Kürzlich hat zudem die gesamte Cloud Computing-Branche den Big-Brother-Award verliehen bekommen, ein gefürchteter Negativpreis für besonders miesen Datenschutz. Zumindest in Deutschland wird Cloud-Computing also als so etwas wie eine Hochrisikotechnik wahrgenommen. Zu Unrecht, findet die Cloud-Branche selbst, und buhlt weiter kräftig um Vertrauen. Dabei scheint sie sich oft selbst im Weg zu stehen, denn ständige Updates zur Fehlerbehebung und Intransparenz sorgen bei vielen Nutzern eher für Misstrauen.
Autor/in:
Sven Töniges
Redaktion:
Jan Friese





![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)







