s
Die meisten Schüler der 13. Klasse zählen jetzt schon die Wochen: In etwas mehr als einem Monat, genau am 19. April, starten in Nordrhein-Westfalen die Abiturprüfungen. Viel Zeit, sich darauf vorzubereiten, bleibt da nicht mehr. Manche versuchen deshalb, schnelle Hilfe im Internet zu bekommen. Wir haben uns einige der Angebote angesehen
Welches Angebot kommt gut an?
Besonders beliebt bei Schülern ist die Internetseite www.oberprima.com, auf der es Nachhilfevideos für das Fach Mathematik gibt. Schüler von der 7. bis zur 13. Klasse können hier Lernvideos finden – für Abiturienten gibt es zahlreiche Lösungsvorschläge. Schüler sehen eine Tafel, auf der der Nachhilfelehrer im Internet ein Rechenbeispiel löst. Das Angebot ist kostenlos – dafür müssen sich die Schüler vor Beginn des Videos einen kleinen Werbefilm gefallen lassen. Gut finden Schüler, dass sie selbst eigene Vorschläge einreichen können.
Was gibt es noch?
Eine ähnliche Form des Nachhilfeunterrichts bietet der Sofatutor, der sich an Schüler ab der fünften Klasse richtet. Auf dieser Seite gibt es Nachhilfe-Videos in ganz unterschiedlichen Fächern – etwa Chemie, Biologie oder Latein. Das Angebot kostet zwischen 8 und 12 Euro im Monat. Gibt es auch speziell ein Angebot für Nordrhein-Westfalen?
Mit dem NRW-Abitur in Deutsch beschäftigt sich der Abicast. Eine ehemalige Deutschlehrerin bespricht hier Werke, die für die Abiturprüfungen relevant sind. Es gibt zum Beispiel Infos zu Personen, Inhalt und Hintergründen, die im Internet kostenlos heruntergeladen werden können.
Woher weiß ich, ob die Inhalte stimmen?
Die Macher der Seite versuchen natürlich, möglichst keine Fehler einzubauen. Bei Sofatutor zum Beispiel stammen die Filme von Schülern, Studenten oder Nachhilfelehrern, die sich mit der Materie gut auskennen. Bevor die Filme ins Internet gestellt werden, prüfen die Gründer sie. Wenn Nutzer einen Fehler entdecken, können sie ihn auf der Seite melden.
Was bringen die Nachhilfe-Angebote im Internet?
Mit den Angeboten im Internet können Abiturienten ihr Wissen auffrischen oder Lernlücken füllen – allerdings ersetzen sie nicht die Arbeit zu Hause am Schreibtisch. Die Romane sollten sie schon selbst lesen und auch Matheaufgaben einmal eigenständig durchrechnen. Wer aber eine Abwechslung sucht oder bei einem Problem gar nicht weiter weiß, kann ruhig mal auf die Nachhilfeangebote im Internet schauen.
Welche Vorbereitungsmöglichkeiten gibt es noch?
Im Internet gibt es noch viele andere Recherchemöglichkeiten – doch auf vielen Internetseiten weiß man nie, ob die Informationen stimmen. Wer Informationen sucht, die nicht im Unterricht vermittelt werden, sollte deshalb lieber auf Sekundärliteratur zurückgreifen. Und im Zweifelsfall die Lehrer fragen, ob sie noch Tipps für die Nachbereitung haben.
Autor/in:
Britta Mersch
Redaktion:
Angelika Böhrke









