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Gefährliche Haarpracht
Der Eichenprozessionsspinner muss stellenweise bekämpft werden
Moderation: Franz-Josef Hansel
In den nächsten Wochen, im Juli, werden aus kleinen Raupen wärme liebende Schmetterlinge. Kann man sagen. Oder: gefräßigen Raupen - die dann etwa 4 cm lang sind und tausende Härchen auf dem Rücken haben – werden zu unscheinbaren, braun-grauen, nachtaktiven Faltern. Das stimmt auch – was den Eichenprozessionsspinner betrifft. Der Eichenprozessionsspinner frisst Eichenrinde und kann eine Eiche - wenn entsprechend viele Raupen dieser Art in einem Baum sitzen – stark schädigen. Ihn wiederum frist keiner. Der Kuckuck und bestimmte Schlupfwespen haben Interesse, aber das reicht nicht, um ihn los zu werden. Insgesamt breitet sich der Eichenprozessionsspinner in den letzten Jahren in Deutschland und hier auch in NRW aus. Die deutschen Eichen halten dem aber bislang noch gut stand. Im Moment werden die Raupen viel mehr für Menschen sehr unangenehm. Ihre kleinen Härchen fliegen nämlich leicht durch die Luft. Und die verursachen beim Menschen Rötungen und Schwellungen auf der Haut, die sehr schmerzhaft sind und gut eine Woche anhalten können. Deshalb beauftragen Förster, die ein Eichenprozessionsspinner-Nest entdecken Schädlingsbekämpfer, die auf Eichenprozessionsspinner spezialisiert sind. Denn an ein solches Nest sollte man sich nicht selbst ran wagen.
Autor/in:
Ingeborg Sahm
Redaktion:
Detlef Reepen





![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)







