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Zu viel Plastikmüll im Meer
Millionen Seevögel sterben an Schiffsabfällen und alten Fischernetzen
Moderation: Marija Bakker
Wer kennt dies nicht beim Spaziergang am Strand: Zwischen angeschwemmten Muscheln und Algen liegen Plastikflaschen und Tütenfetzen, Kunststoff-Verschlüsse, Feuerzeuge und anderer Unrat, der weit mehr ist als nur ein ästhetisches Problem: Seehunde bleiben in Getränkekästen stecken, Fische und Delphine verenden in Kunststoff-Netzen, Seevögel strangulieren sich in den Plastik-Trägern von Sixpacks - und aus Mageninhaltsanalysen wissen Zoologen, dass die Bäuche vieler Meeresvögel mit Plastik geradezu vollgestopft sind.
Die wachsende Menge an Plastikmüll in den Meeren wird immer mehr zum Problem. Die UNEP, das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, hat in einer Studie errechnet, dass mittlerweile bis zu 18.000 Plastikteile in jedem Quadratkilometer der Weltozeane treiben. Wie sehr die Meerestiere darunter zu leiden haben, hat Leonardo am berühmten Lummenfelsen von Helgoland beobachtet.
Autor/in:
Lutz Reidt
Redaktion:
Wilfried Bommert






![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)






