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Auf dem Meeresboden vor Norwegens Küste tummeln sich meterlange Königskrabben, die wegen ihres gefährlich aussehenden Stachelpanzers auch „Monsterkrabben“ genannt werden. Sie wurden als Leibspeise von Sowjet-Generälen in den 1960er Jahren von russischen Forschern in die Barentssee eingeführt. Inzwischen haben sich die Eindringlinge so stark vermehrt, dass sie nach Schätzungen des Meeresforschungsinstituts Bergen bereits neun von zehn Tier- und Pflanzenarten in den Fjorden verdrängt haben. Umweltforscher fordern die vollständige Ausrottung der schmackhaften Monster.
Gesprächspartner: Stephan Lutter, WWF-Meeresschutzexperte
Redaktion:
Anne Preger






![Bild: Pfanne mit Atom; Rechte: interfoto/mauritius images/WDR[m]](/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/2012/Kuechenexperimente/Foto/KETeaserLogo_160x70.jpg)






