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Viele Jahrhunderte hatten Bibliotheken ein Monopol auf Wissen und Information. Von der Stadteilbücherei mit einigen 1 .000 Bänden bis zur Universitätsbibliothek, deren Bestände in die Millionen geht – Bibliotheken sammelten und sortierten das Wissen der Welt. Dieses Monopol ist seit wenigen gebrochen. Wer Informationen braucht, googelt im Internet: Ein Stichwort eingeben, binnen weniger Sekundenbruchteile kommen ein paar Tausend Treffer. Sind herkömmliche Bibliotheken mit schlichten Büchersilos also tot? Ja, sagen Fachleute auf der Frankfurter Buchmesse, schränken allerdings ein, dass Bibliotheken gestärkt aus dieser Krise hervorgehen könnten, wenn sie sich den Erfordernissen der digitalen Revolution anpassen.
Autor/in:
Mirko Smiljanic
Redaktion:
Joachim Hecker








