LeoToSpace

Bild: Welt aus dem All; Rechte: imago/kickstarter.org/WDR[m]
Unser Aufbruch ins All

"Leo to Space"

"Leo" ist kaum größer als eine Schachtel Streichhölzer und kostet 244 Euro und 24 Cent. Klein und billig, so ist Leo und doch soll er einmal das Weltall bereisen. Denn Leo ist eine Mini-Raumsonde. Innerhalb eines Jahres soll Leo ins All starten, die Erde umkreisen und das Signal W-D-R-5 in die Weiten des Alls funken.


Rebecca Manchester; Rechte: Rebecca Manchester
Rebecca Manchester

Der Weg des "Leo"-Sprites

Entdecken Sie die Sprites und werfen Sie einen Blick in Zacs Labor. Hier wird für die Raumfahrt gelötet, experimentiert und getestet – ganz ohne milliardenschwere Forschungsgelder. [Bildergalerie]



Serienbeiträge "Leo to Space"


Bild: Kleinstsatellit; Rechte: wdr
Aufbruch ins All

Folge 1: Die Anfänge des Projektes

"Leo" ist Teil eines Forschungsprojektes für alternative Raumfahrt-Technik. Zusammen mit rund 200 Kleinst-Satelliten soll er ins All geschickt werden und von dort aus senden. [mehr]


Zac Manchester lötet einen Sprite; Rechte: Rebecca Manchester
Winzig, aber mit viel Know-how

Folge 2: Herstellung von "Leo"

Woraus besteht "Leo"? Wie baut Wissenschaftler Zac Manchester die Mini-Satelliten? Und warum, haben sie Fähigkeiten, die ihre großen Verwandten nicht haben? [mehr]


Bild: Metallblock mit Krater; Rechte: WDR/Lubinski
Kleines Teilchen, großer Krater

Folge 3: Weltraummüll?

200 Mini-Satelliten im Weltraum - produziert das nicht jede Menge Weltraummüll? Jan Lublinski hat sich für Leonardo schlau gemacht und erklärt, welches Ende das Experiment haben wird. [mehr]


Bild: der Leo-Satellit ; Rechte: WDR/Lubinski
Abflugbereit?

Folge 4: Ab in die Kiste

Die NASA will alle 200 Mini-Satelliten bei einem der regulären Raketenstarts im kommenden Jahr ins All transportieren. Dafür müssen sie sicher verpackt werden. Aber wie? [mehr]


Bild: Weltraumwürfel; Rechte: NASA/WDR
Ab ins All mit den Handys

Folge 5: Nach Hause telefonieren

Smartphones als Forscher im All - jetzt will auch die NASA einen Versuch wagen. Im besten Fall kann das Handy Bilder aus der Umlaufbahn zurück an die Erde schicken.  [mehr]


Bild: Modell des KickSat Deployers; Rechte: Rebecca Manchester
So könnte er aussehen...

Bonus: Transportkisten fürs All

Auch in Deutschland gibt es Projekte die Cubesats benutzen, um ihre Projekt sicher in den Weltraum zu transportieren. Eine Übersicht der Universitäten, die sich beteiligen. [mehr]


Bild: Funktest mit Sprite auf Pappe; Rechte: Rebecca Manchester
Funktest

Folge 6: Signale von der Bergspitze

Wer ins Weltall fliegen will, muss eine Reihe von Versuchen bestehen. Funkverbindungs-Tests zwischen den Satelliten und einer Bodenstation, in Form eines Laptops, gehören dazu. [mehr]


Bild: Jan Lublinski im Studio mit dem "Leo"; Rechte: WDR;
Premiere

Bonus: "Leo"-Satellit im WDR 5-Studio

Anfang 2012 hat WDR 5 entschieden, einen Satelliten zu erwerben. Unser Satellit heißt "Leo" und kommt heute zum ersten Mal in die Redaktion und ins Studio. [mehr]


Bild: Rebecca Manchester; Rechte: Rebecca Manchester
Rebecca Manchester

Folge 7: Die "Mutter" der winzigen Satelliten

Wer ist diese Frau an Zac Manchesters Seite? Und was trägt sie zu dem Kleinst-Satelliten-Projekt bei? Jan Lublinski stellt die "Mutter" der Schwarm-Satelliten vor. [mehr]


Bild: Hyperspaceartwork; Rechte: dpa;
Hyperraum

Folge 8: Sprites auf Speed

Unser "Leo" kann nur W-D-R-5 funken.  Vielleicht werden in einigen Jahren aber solche Schwärme in die Weiten des Alls vorstoßen, kostengünstiger als große Einzelsonden. [mehr]


Bild: Der Kleinstsatellit "Leo"; Rechte: WDR;
Femtosatellit

Folge 9: Satelliten Maßstäbe

Satelliten sind unbemannte Raumflugkörper, die um die Erde oder einen anderen Planeten kreisen. 83 Kilo brachte der erste Satellit Sputnik auf die Waage, aktuelle Modelle bis zu 17 Tonnen. [mehr]





Rechte: imago/interfoto/kickstarter.org/WDR[m]
Wir lassen Weltraumpioniere gegeneinander antreten
  Sputnik Sprite "Leo"
Übersetzung des Namens Begleiter Elfe
Wissenschaftliches Ziel Der erste Satellit im Weltall Der erste Nano-Satellit im Weltall
Erster Start 4. Oktober 1957, 19:28 Uhr Greenwich Mean Time (GMT) Steht noch nicht fest. Voraussichtlich aber 2013 oder 2014.
Größe Der Durchmesser der Kugel Betrug 58 cm, etwa so groß wie ein Hüpfball Die Abmessungen des Sprite-Chips betragen 3,5cm x 3,5cm x 3mm, etwa so groß wie eine Streichholzschachtel
Anzahl der Antennen 4 2
Länge der Antennen 2,4m und 2,9m 17,5cm
Gewicht 83,6kg 5g
Dauer der Mission 21 Tage 14 Tage (erwartet)
Trägerrakete R-7, ursprünglich die weltweit erste Interkontinentalrakete zum Transprot von Atomwaffen. Nach Umbau wurde die R7 auch in der Raumfahrt genutzt (meist verwendete Trägerrakete überhaupt) Voraussichtlich eine Delta II Rakete. Die Sprites werden über das "ELaNa"-Programm der NASA ("Educational Launch of Nanosatellites") gestartet, an dem viele Hochschulen teilnehmen
Signalfrequenz 20 MHz und 40 MHz 437 MHz (70cm Band)
Erste Signaldetektion in Deutschland Heinz Kaminski, 5. Oktober 1957, Volkssternwarte Bochum Vielleicht ja Sie?!
Stromversorgung 3 Silber-Zink-Batterien Kleine Solarzellen
Geschwindigkeit im Orbit 29,000 km/h 27,000 km/h (erwartet)
Höhe des Orbits Zwischen 215 und 939 km 300 km (erwartet)
Dauer eines Umlaufs 96,2 Minuten Etwa 90 Minuten

Video

Zacs Aufruf zum "eigenen Raumschiff" [01:22]

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So einfach kann eine vielleicht wegweisende Ansprache sein (in englischer Sprache). Zac Manchester erreichte über das Internet sehr viele Menschen. 315 davon fanden seine Raumfahrt-Vision so spannend, dass sie das Projekt mit einer Spende unterstützten. 88 wurden Pate eines der Mini-Satelliten. Die Wissenschaftssendung Leonardo gehört mit seinem "Leo" dazu.





Leonardo

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Die Kleine Anfrage

Hörer fragen, Leonardo antwortet
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Radio zum Mitnehmen

Blaues Ohr mit Ohrstöpsel mit von ihm ausgehenden Sendewellen vor blauem Hintergrund (Rechte: WDR)

Leonardo als Podcast [mehr]

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