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Christophorus wollte nur dem Höchsten dienen, keinem geringeren. Er war ein Narziss, einer, der unbedingt etwas besonderes sein wollte. Also suchte er sich den mächtigsten König als Dienstherrn aus. Der aber hatte Angst vor dem Teufel. Also wechselte Christophorus den Herrn. Beim Teufel aber merkte er, dass der Angst vor dem Kreuzzeichen hatte. Wieder quittierte er den Dienst. Schließlich kam er an einen Fluss, wo sich ihm Christus als kleines Kind offenbarte, er musste es auf seinen Schultern ans andere Ufer tragen. Dem Narziss erschien Gott als Last. Das Lebenszeichen erzählt von einem modernen Menschen, dessen Lebenszustand sich in der alten Legende spiegelt und dadurch erzählbar wird.
Autor/in:
Christoph Fleischmann
Redaktion:
Christina-Maria Purkert
Lebenszeichen: Der Lastenträger






