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Eine Mutter mit Säugling, Grosseltern mit Enkel (Rechte: WDR)
Sendung vom 18.11.2012, 22:35 bis 23:05 Uhr
Pflegerin Betreut kleine Ronja in der Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg Rechte:dpa

 Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Lachen und Leben bis zuletzt

Von Kindern das Sterben lernen

Ein Kind wird bald sterben. Das Kinderhospiz, wo es seine letzte Zeit verbringt, gestaltet seine letzten Tage und Stunden wie immer: Es wird in seinem Bett in die Malgruppe gerollt, wo es mit dem Pinsel sanft über das Papier streicht. Hier flüstert niemand oder geht auf Zehenspitzen, im Gegenteil: Man hört Lachen und aus manchen Zimmern laute Musik, einen Film. Ganz allmählich setzt sich eine andere Haltung in Krebsstationen und Palliativhäusern durch: Die letzte Zeit soll nicht nur eine Zeit des Abschieds sein, sondern so viel Leben und Alltag wie möglich. Im Büro von Monika Führer, einer Kinder-Palliativmedizinerin der ersten Stunde, hängt ein Zettel mit dem Satz: "Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren." Es ist für sie die Essenz aus ihrer Arbeit. Sie hat von sterbenden Kindern gelernt zu leben: Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, in der Gegenwart zu leben, dankbar für das Leben zu sein.

Autor/in:

Gisela Keuerleber

Redaktion:

Christina-Maria Purkert

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Lebenszeichen: Lachen und Leben bis zuletzt

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