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Das Wort kommt in Alltagsgesprächen und ethischen Debatten häufig vor. Wir sprechen von der Würde des Alters, fordern würdiges Sterben, beklagen würdelose Zustände, empfinden etwas als unter unserer Würde. Auch wenn das Grundgesetz die Würde des Menschen als unantastbar verankert hat, ist niemand davor geschützt, in seiner Würde verletzt zu werden oder sich in seiner Würde verletzt zu fühlen. Oft sieht es so aus, als ob jeder – je nach persönlicher Einstellung und Weltanschauung – unter Würde etwas Anderes versteht. Für die einen hat Würde viel mit Selbstbestimmung und Selbsterkenntnis zu tun, für anderen ist sie gottgegeben und unverlierbar.
Autor/in:
Lisa Laurenz
Redaktion:
Theo Dierkes
Lebenszeichen






