s

Rheinwiese im Sommer: im Vordergrund Menschen, im Hintergrund die Hohenzollernbrücke und ein Teil des Domes in Köln (Rechte: WDR)
Sendung vom 28.07.2012, 21:05 bis 23:00 Uhr
Musizierende Roma; Rechte: ddp Images/dapd/Treblin

 Zuhause in der Fremde

Rheinische Redaktion

Wurzeln in der Verbannung
von Monika Siegfried-Hagenow
Regie: Matthias Kunkel
Produktion: WDR 1995/59’

Kölsche Zigeuner
von Monika Siegfried-Hagenow
Regie: Hein Bruehl
Produktion: WDR 1997/54’

Die O-Ton-Collage „Wurzeln in der Verbannung“ zeichnet ein Porträt des Griechen Panos, der seit Jahrzehnten in Bergneustadt lebt. Panos wurde mit 14 leidenschaftlicher Sozialist und floh seinerzeit vor dem griechischen Polizeistaat ins Oberbergische. Längst hat er dort Wurzeln geschlagen. Aus der „Verbannung“ wurde Heimat. Und jetzt setzt er sich in Deutschland für seine Landsleute ein.
Mit den Bürgern Bergneustadts

Sie spielten mit Geige und Bass auf im ‚Veedel‘, wenn man in der Nachbarschaft feierte. Sie gehörten dazu, bis sie auf einmal als ‚unwertes Leben‘ galten und in Arbeits- und Konzentrationslager abtransportiert wurden. Wer überlebte, kehrte zurück ‚no Kölle’. Ihre Söhne und Töchter machen wieder Musik wie ihre Väter. Aber sie verstehen sich ganz bewusst als Kölsche und Zigeuner und keineswegs mehr als Randgruppe.

Monika Siegfried-Hagenow, geboren 1952 in Bergneustadt, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Pädagogik in Köln und Bonn. Sie arbeitet als Journalistin, Hörfunkautorin und Dokumentarfilmerin und wurde unter anderem 1994 und 1999 mit dem CIVIS-Preis ausgezeichnet.  

Redaktion:

Ursula Schregel

Mehr zum Thema

vorherige Sendung vorherige Sendung

nächste Sendung nächste Sendung




Alte und Neue Heimat

Auf einem schwarz-weiß Foto stehen Menschen vor einem Haus (Rechte: dpa)

Verständigung ist unser Programm
[mehr]