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Regie: Hans Gertberg
Produktion: NWDR 1953/54’ mono
Kapitän Whalley ist fest entschlossen, sein letztes Kommando auf der „Sofala“, einem heruntergekommenen Seelenverkäufer, noch durchzustehen. Was niemand ahnt: Der Kapitän ist beinahe vollständig erblindet. Er ist ausgebrannt und lebensmüde, will aber sichergehen, dass seine Tochter seinen Geschäftsanteil erbt. Das Schiff sicher durch die gefährlichen Untiefen der malaiischen Gewässer zu steuern, wird fast zu einer übermenschlichen Anstrengung. Das Schicksal des Kapitäns ist untrennbar an das Schiff gebunden, Whalley ist auf die unbedingte Loyalität seiner Offiziere und der Mannschaft angewiesen.
Joseph Conrad (1857-1924) ging mit 17 Jahren nach Marseille, um Seemann zu werden. Als britischer Kapitän reiste er in den Kongo und zu den malaiischen Inseln. Als ein tropisches Fieber ihn zwang, den Seemannsberuf aufzugeben, ließ er sich 1894 als freier Schriftsteller in England nieder. Die Vorlage zum Hörspiel ist Conrads 1902 erschienene Erzählung „Das Ende vom Lied“.
Mit Heinz Klevenow, Robert Meyn, Werner Rundshagen, Werner Dahms u. a.
Redaktion:
Georg Bühren
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