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Regie: Martin Zylka
Produktion: SR/RB 2011/51’
Jan und Suse Goll haben zwei Kinder und ein Haus mit Garten in einer ruhigen Siedlung am Rande der Stadt. „Wir führten ein gutes, genussvolles, bisweilen etwas unersättliches, den gängigen Normen gehorchendes Leben“, resümiert Jan. „In diesem Leben steck’ ich jetzt fest bis zur Rente.“ Doch dann bricht das Jahrtausendunwetter über große Teile Europas herein. Es herrscht Ausnahmezustand. Die konservative Regierung stürzt, die „Neuen Blauen“, aus den alten Grünen gegründet, werden Regierungspartei. In 333 Tagen sollen alle Bürger die Schädlichkeit ihres schuldhaften Daseins auf vorindustrielles Niveau reduzieren - das bedeutet Konsumverzicht. Suse und Jan durchleben die „blaue Revolution“.
Chris Ohnemus, geboren 1964, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie in München und Berlin, war Meisterschülerin an der Drehbuchwerkstatt München und Dramaturgin am Staatstheater Kassel. Sie arbeitet als Autorin für Theater, Hörspiel und Film, als Übersetzerin und Dramaturgin.
Mit Sebastian Blomberg, Sascha Icks, Peter Nottmeier, Andreas Pietschmann, Caroline Schreiber u. a.
Redaktion:
Georg Bühren
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