Fleischeslust - wie viel können wir uns leisten?
Montag, 4. Juni 2012, 14:05 Uhr bis 16:00 Uhr
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Fleischeslust - wie viel können wir uns leisten?

- Ist Verzicht möglich?
Die meisten Deutschen essen gerne Fleisch. Das können wir uns leisten, weil Fleisch in Deutschland ziemlich billig ist.
Trotzdem zahlen wir einen hohen Preis. Die Produktion in der Massentierhaltung ist wenig artgerecht. Sie verbraucht viel Energie und heizt das Klima an. Fleisch ist zwar gesund, zu viel Fleisch kann aber krank machen. Unser Appetit lässt andere Menschen hungern. Wie stehen wir zu unserer Lust auf Fleisch? Sollten wir weniger essen und mehr für gutes Fleisch bezahlen? Oder haben die Recht, die ganz darauf verzichten?
Das Gästebuch war am 4. Juni 2012 von 12 bis 17 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen
Hallo Ü-Wagen spezial am 4.6.2012 in Münster: "Fleischeslust - wie viel können wir uns leisten?"




Ihre Meinung zu dieser Sendung:
von nachtigallfan | 04.06.2012 16:59 von Otto | 04.06.2012 16:56
"Nicht jeder hat einen Bauern direkt vor der Haustür."
Direkt vor der Haustür ist es auch nicht, sondern immerhin 5 km.
von Voss | 04.06.2012 16:56 Guten Tag und herzlichen Dank an alle Beteiligten für diesen Thementag, besonders auch für das Ü-Wagen spezial.
Ob jemand Fleisch ißt, soll er selbst entscheiden. Aber wenn, dann nur von Tieren, die artgerecht gehalten wurden. Massentierhaltung ist ungeheuerlich! So dürfen Menschen mit ihren Mitgeschöpfen nicht umgehen. Wie die Halter und ihre Mitarbeiter das im Arbeitsalltag überhaupt ertragen können, ist mir schleierhaft. Eine Vision: nicht warten, daß vielleicht in 20, 30 Jahren die Energiekosten und andere Umstände zu anderen Haltungsbedingungen führen, sondern eine Massenbewegung der Verbraucher gegen diese Tierhaltung, die auch gegen die Menschenwürde verstößt.
Wirken Sie weiter journalistisch daran mit!
Schöne Grüße
Sibylle Voss, Hameln
von Otto | 04.06.2012 16:56 @nachtigallfan | 04.06.2012 16:54
" Ein weiterer Vorteil, beim Bauern vor Ort zu kaufen, ist der fehlende Transport der Milch und der Milchprodukte, teilweise quer durch Land."
Nicht jeder hat einen Bauern direkt vor der Haustür.
von nachtigallfan | 04.06.2012 16:54 Ein weiterer Vorteil, beim Bauern vor Ort zu kaufen, ist der fehlende Transport der Milch und der Milchprodukte, teilweise quer durch Land.
So wird der Quark von Lidl aus Meck-Pomm zu Läden an der holländischen Grenze transportiert. Muß das sein? Gibt es keine näher gelegene Molkerei?
Ich fahre mit dem Rad zum Bauern und verarbeite die dort gekaufte Rohmilch selber, ganz nach Bedarf.
Und so ganz nebenbei vermeide ich noch Müll, der für Milch und Milchprodukte im Discounter oder Supermarkt anfallen würde.
Die Rohmilch gibt es beim Bauern nämlich in einer Pfand-Glasflasche.
von christel | 04.06.2012 16:53 Wenn jeder seinen Fleischkonsum drastisch einschränken würde wäre schon was gewonnen.
Vor ~ 50 Jahren gab es den Sonntagsbraten und sonst eher weniger Fleisch und die Menschen waren auch z.b.wesentlich Schlanker !
Man sieht der Westlichen Bevölkerung an das sie zu viel Fleisch ist .
Aber solange eine Packung Hackfleisch für ca.2,50€ im Discounter zu kaufen ist wird es sich NIE ändern.
Dafür lebt der Mensch zu sehr nach dem Motto ,Augen zu was Interessiert es mich .
Schade das so auch die Kinder erzogen werden.
Sie haben gar keinen Bezug mehr zum Fleisch/Tier , sie können noch nicht mal mehr Nachvollziehen was ein Würstchen ist.
Wenn jeder mal über die Haltung und Schlachtung Nachdenkt oder es sich mal ansieht würde es wohl weniger Fleischkonsumenten geben.
Im übrigen bin ich nicht Veganer aber mir ist schon lange der Appetit auf Fleisch vergangen.
von nachtigallfan | 04.06.2012 16:47 Ich sprach im vorherigen Kommentar nur von Milch - mit Absicht.
Den Joghurt selber zu machen, ist nämlich gar nicht schwierig. Ebenso den Rahm von der Rohmilch abzunehmen und evtl. zur Butter zu schütteln.
(Das, was dann übrig bleibt, ist Buttermilch und nicht das, was uns als solche verkauft wird. Das ist nämlich Magermilch - Buttermilch ist in Wirklichkeit etwas ganz anderes. Auch dort wird der Verbraucher getäuscht.)
Da kann man dann selber bestimmen, ob man Sahne/Butter haben möchte oder nicht und stattdessen lieber Vollmilch nutzt.
von Olli | 04.06.2012 16:44 @Müller | 04.06.2012 16:23
" Ich bin ein militanter Veganer."
Es gibt keine militante Veganer.
von nachtigallfan | 04.06.2012 16:36 UTE | 04.06.2012 16:09:
Ich überlege mir nun, ob ich Milchprodukte von einer kleinen Molkerei in meiner Umgebung zu kaufen.
Oder direkt vom (Bio-)Bauern, falls einer in der Nähe ist.
So mache ich das. Aber auch nur noch kurze Zeit : solange ich noch Kaffeebohnen habe. Danach gibt es keinen Kaffee mehr, sondern nur noch Tee. Und Tee trinke ich ohne Milch.
Für Kaffee wird nämlich viel mehr Wasser verbraucht als für Teeproduktion. Und ich habe auch einige Teekräuter auf dem Balkon, zur Selbstversorgung.
von Biertrinker | 04.06.2012 16:35 Ich bin Veganer. Ich ernähre mich ausschließlich von Bier und trockenem Brot.
von Anonym | 04.06.2012 16:30 hallo zusammen da gebe ich ihnen recht vegetraisch oder vegan zu leben ist ganz und gar nicht ungesund das dies viele menschen noch glauben ich als vegegtarier muss sagen ab und zu fleisch wär ja ok aber diese mengen die viele in der woche verdrücken fleisch sollte definitiv teurer werden was ich auch nicht verstehen kann wenn wir in restaurantes sind wo sie günstige xxxxl portionen anbieten für 1 person
von Christiane Grass | 04.06.2012 16:29 GO VEGAN!
von Erich Mielke | 04.06.2012 16:28 Liebe Veganerinnen und Veganer,
ich liebe Euch doch.
von Müller | 04.06.2012 16:23 Ich bin ein militanter Veganer.
von Gast | 04.06.2012 16:13 @ Antonietta | 04.06.2012 15:50
„Im Internet bekommt man das vegane Katzentrockenfutter Amicat, das meine Katzen sehr gerne essen."
Katzen sind Fleischfresser, Leute! Katzen vegan zu ernähren ist nicht artgerecht! Da sieht man, wohin die Fleischlos-Ideologie führen kann...
von Fleischesser | 04.06.2012 16:13 @Walter-Jörg Langbein | 04.06.2012 16:06
" Wussten Sie, dass die Gladiatorenkämpfer im Alten Rom.. Vegetarier oder Veganer waren? "
Die Gladiatoren bekamen nichts anderes zu essen. Schließlich machten sie den Job nicht freiwillig.
von UTE | 04.06.2012 16:09 Ich überlege mir nun, ob ich Milchprodukte von einer kleinen Molkerei in meiner Umgebung zu kaufen.
Vermeidung weiterer Transportwege.
Die Produkte sind auch bei uns in Supermärkten erhältlich,
aller ein bisschen teurer wegen der kleineren Herstellmengen.
Auch auch in schlechteren Zeiten möchte ich Milchprodukte
aus meiner Region kaufen können und vermeiden, dass diese Pleite gehen.
von Marianne Petrick | 04.06.2012 16:09 von Antonietta | 04.06.2012 15:50
„Im Internet bekommt man das vegane Katzentrockenfutter Amicat, das meine Katzen sehr gerne essen. Ausserdem auch veganes Nassfutter, welches meine Katzen aber nicht essen.“
Danke für den Hinweis Antonietta. Ich versuche es zu kaufen.
von Walter-Jörg Langbein | 04.06.2012 16:07 Auschließlich vegan zu essen sei ungesund, lese ich hier. Falsch. Es ist längst bewiesen, dass Vegetarier und Veganer gesünder sind als Fleischesser.
von Walter-Jörg Langbein | 04.06.2012 16:06 Wussten Sie, dass die Gladiatorenkämpfer im Alten Rom.. Vegetarier oder Veganer waren?
von Fleischesser | 04.06.2012 16:04 Ausschließlich veganisch zu essen ist ungesund.
von Walter-Jörg Langbein | 04.06.2012 16:02 Zusammenfassung: Kein einziger Experte ist eingeladen worden, der sich für eine vegetarische oder vegane Ernährung einsetzt. Kein Experte hat wissenschaftlich belegen dürfen, dass der Konsum von Fleisch ungesund ist. Und solche Ernährungsexperten gibt es viele. - Können wir es uns noch leisten, Fleisch zu essen? Dieser Frage wurde überhaupt nicht behandelt.
von Marianne Petrick | 04.06.2012 15:59 Keine Großqual von wehrlosen Tieren angesichts der Verelendung der hungernden Menschen in der Welt, der globalen Zerstörung unseres Planeten Erde aufgrund der RegenwaldRodung, des Artensterbens sowie den 40.000 gemordeten Kindern, Jean Ziegler Buch: “Wie kommt der Hunger in die Welt“;
Jede min verschwinden 285.000m² Regenwald für Tierfutter. Massentiermord - Artensterben - Menschenmord. Gen manipuliertes Tierfutter landet in den Mägen der Tiere. Die Gülle kontaminiert unsere Böden und das Grundwasser.
Alle 2sec verhungert 1 Kind
Substituieren: Vegetarisch/vegan leben, ich ja. Seit mehr als 20 Jahren aus christlichen- und Tierrechtsgründen. Meine Einkäufe geschehen seit fast 30 Jahren primär im BioFachgeschäft mit echten Lebensmitteln.
Was den tonnenschweren Vernichtungsprozess i.d. Tierproduktion betrifft, geschieht zur EU-subventionierten optimalen GewinnMaximierung der Agrar- Fleischindustrie & für die GeizIstGeil Gesellschaft.
Tierisches Eiweiß ist nicht lebensgesund F. Expertin
von Melu Sine | 04.06.2012 15:59 Leute guckt mal hin und hört auf euer Herz. Sie sind genau so wunderbare Wesen wie wir - zum Essen sind sie nicht auf der Welt. Und heute gibt es sooo viele Alternativen!
"Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren, nur von toten".
Karen Duve
Und an die Männer: Fleisch ist ein Stück Lebenskraft - solange es lebt! Das ist bei uns Menschen nicht anders ...
von Gast | 04.06.2012 15:59 Das ist ja wirklich artgerecht, den eindeutigen Carnivor Katze vegan zu ernähren! Soviel zum Naturverständnis und zum "der Mensch erhebe sich nicht über das Tier" ...*Kopfschüttel*
von Dagmar Gutmann | 04.06.2012 15:58 Eine wirklich informative und differenzierte Behandlung des schwierigen Themas! Wir benötigen mehr Sendungen dieser Art.
Mit Frau Münch hat der WDR eine außergewöhnlich kompetente und mutige Moderatorin. Den Ü-Wagen zu diesen gesellschaftlich relevanten Themen vermisse ich immer noch jede Woche.
von W.U.Krugmann, Kultur-control.+"Gegen+die+Kosten+der+Freiheit | 04.06.2012 15:58 Gut, das von Nestroy. Aber nicht vergessen.
"Der Mensch will nicht gut, er will besser leben".
Von Dieter Nuhr! weitersagen!
von W.U.Krugmann, Kultur-control.+"Gegen+die+Kosten+der+Freiheit | 04.06.2012 15:57 ....und alles findet Ihr im Gemüse, im europäischen, auch Zink. Und statt O-Saft von weit her lieber zuckerfreie Apfelschorle trinken!
EISEN ist im dunklen Traubensaft enthalten. Oder TRAUBEN essen, morgen im einfachen Joghurt! Fit fürn Tag!... GTD!
von von W.U.Krugmann, Kultur-control.+"Gegen+die+Kosten+der+Freiheit | 04.06.2012 15:56 Jetzt ziehe ich mir erst mal eine Schweinshaxe rein.
von Christian Clauser | 04.06.2012 15:56 Als ob es so schwer ist, vegan zu leben.
von Gast | 04.06.2012 15:56 Dass viele Männer gerne viel Fleisch essen liegt wohl auch daran, dass sie häufiger beruflich harte körperliche Arbeit verrichten müssen. Da isst man gerne mal Fleisch.
von maldrübernachdenken | 04.06.2012 15:54 1.) Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben (Leo Tolstoi)
2.) Hoffentlich ist der Ü-Wagen mit Julitta Münch sehr bald wieder am alten Platz Samstags um 11.00 Uhr.
3.) Leute, wir haben die Macht. Wir sind die 99 %. Unser Kaufverhalten entscheidet.
von W.U.Krugmann, Kultur-control.+"Gegen+die+Kosten+der+Freiheit | 04.06.2012 15:54 ...yo, Männer sind Schweine,-fleischesser. Aber immer mehr Frauen verkürzen ihr Leben! Lt. Medien durch vermehrtes Rauchen, wodurch sie im Scnitt 10,2 Jahre verlieren. Oder durch verminderten Abstand im Straßenverkehr, im Auto, wie auf Roller wie auf Fahrrad! Nicht nur durch Rasen tötet man sich und Andere. Wird auch gerne unterschlagen.
Frauen, wir brauchen euch doch im Alter! Für die dementen und arthritischen und kurzatmigen Männer - uns!
von Heidrun Maître | 04.06.2012 15:54 Guten Tag,
Was passiert mit der Gülle von Massentierhaltungen. Umweltbelastung - siehe aussergewöhnlicher Algenwuchs in der Bretagne, deren giftigen Gase tödliche sind.
Heidrun Maître
von Gast | 04.06.2012 15:53 Vitamin B12 wird von Mikroorganismen erzeugt, auch im menschlichen Dickdarm. Es kann aber von dort nicht in ausreichender Menge aufgenommen werden. Wir sind auf die äußere Zufuhr von VitB12 angewiesen, wie andere Herbi-, CVarni- und Omnivoren auch.
von Dick R. Sack | 04.06.2012 15:53 ich als vegetarier kaufe mein fleisch nur vom discounter!
das schmeckt naemlich ueberhaupt nicht nach fleisch !
von von W.U.Krugmann, Kultur-control.+"Gegen+die+Kosten+der+Freiheit | 04.06.2012 15:49 | 04.06.2012 15:53 Lecker spachteln bei Herrn Gote.
von Friederike | 04.06.2012 15:53 Dem Beitrag von Helen stimme ich voll und ganz zu!
Toll auf den Punkt gebracht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
von Armin | 04.06.2012 15:53 Wie alt werden die Tiere (bis zur Schlachtung)?
gerade mal 6 Mon!!
von Hana Hütter | 04.06.2012 15:52 Meiner Meinung nach ist die Massentierhaltung und der zügellose Konsum von Fleisch und Fleischprodukten ein großer Beitrag zur Umweltverschmutzung und zu steigenden Kosten im Gesundheitsbereich. Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, mal Fleisch zu essen, aber immer im Maße. Das hilft der Umwelt, der Gemeinschaft, da weniger Volkskrankheiten hohe Allgemeinkosten produzieren.
Mit freundlichem Gruß aus Leverkusen von Hana
von Josefine Eller | 04.06.2012 15:52 Wir haben nicht einmal eine Vorschrift für Artgerechte Kinderhaltung!
von claudia | 04.06.2012 15:52 "Ein Nazi ist der,der vor dem Schlachthof steht und denkt:"Es sind ja nur Tiere!"
von Antonietta | 04.06.2012 15:50 an Marianne Petrick | 04.06.2012 13:40:
Im Internet bekommt man das vegane Katzentrockenfutter Amicat, das meine Katzen sehr gerne essen. Ausserdem auch veganes Nassfutter, welches meine Katzen aber nicht essen.
von W.U.Krugmann, Kultur-control.+"Gegen+die+Kosten+der+Freiheit | 04.06.2012 15:49 ...und eine Kritik ist noch kein "Angriff", Frau staatlich geprüfte Redakteurin Münch. Da werd`ich zum Tier!
von W.U.Krugmann, Kultur-control. "Gegen die Kosten der Freiheit | 04.06.2012 15:48 ...jo, Leute es kann nur teurer werden, dann wird diese 75%Gesellschaft, die lt. Umfrage immer noch für Wachstum ist, sich umschauen! Die wehmütig zurück, wir, die Besserdenkenden, den Blick nach VORN im ZORN!... GND!
von Anonym | 04.06.2012 15:47 Solange der “normale “ Verbraucher, vor allem viele Männer wollen am liebsten jeden Tag Fleisch. Ob als Wurst, Schnitzel oder sonst einer Form. Da hat der Verbraucher entgegen der Meinung der Dame aus den Publikum absolut nicht gelernt. Vor allem ist der Preis wichtiger als alles andere. Sonst wurde der Metzger von Nebenan nicht aussterben.
Der Preis ist das entscheidende. Klar Bio ist gut aber wenn das Geld knapp wird, kauft der normale Verbraucher da günstigere.
von francisco garcia | 04.06.2012 15:43 Man sollte aber ehrlich sagen, dass wenn man aus ethischen Gründen auf den Konsum von Fleisch verzichtet, man dann auch auf den Konsum von Milch und Milchprodukten verzichten müsste, da das Kalb einer Milchkuh im allgemeinen nach der Geburt entsorgt wird, denn ein Milchbetrieb mästet in der Regel nicht und die Milch wird zum Verkauf gebraucht.
von UTE | 04.06.2012 15:42 Joghurt ist auch ein Tierprodukt.
Auf Joghurtbechern steht .... für Fa........& Co,Hamburg,
hergestellt.
WICHTIG WÄRE MIR AUCH
Welches URSPRUNGSLAND
hat die MILCH/DIE TIERE.
von helen | 04.06.2012 15:39 Was für eine pervertierte Diskussion!
Was erdreistet der Mensch sich gegenüber dem wehrlosen Tier?
Hört doch einfach auf Fleisch zu fressen und Diskussionen,ob abgebi ssene Schwänze ein Zeichen für Unglücklichsein ist oder nicht, erübrigen sich! Ich schäme mich,zur Gattung Mensch zu gehören...
von Walter-Jörg Langbein | 04.06.2012 15:39 Vitamin B12.. wird vom Organismus selbst gebildet, muss gar nicht durch Nahrung aufgenommen werden. Kein Vegetarier muss Vitamin-Pillen schlucken!
von Hans Dampf | 04.06.2012 15:36 Vegetarisch, vegan etc. ist ja schön und gut. Ich habe nichts gegen Menschen, die so leben wollen. Ich akzeptiere das. Im Gegenzug erwarte ich aber auch, dass diese Menschen akzeptieren, dass ich gerne Fleisch esse. Ich regiere immer allergisch, wenn andere Menschen mit missionarischem Eifer versuchen, mir ihre Lebensweise aufzuoktroyieren.
von Gisela | 04.06.2012 15:30 Guten Tag, ich höre gerade Ihre Sendung Ü-Wagen "Fleischeslust". Wir sollten endlich wachwerden und mit dem Wahnsinn dieser Massentierhaltung mit allen Folgen aufhören.
Ich empfehle hier das Buch von Astrid Lindgren "Meine Kuh will auch Spaß haben". Sie hat zusammen mit einer Stockholmer Tierärztin und Dozentin in den 80ern bereits eine Kampgne mit Artikeln in der Tageszeitung Expressen gestartet und tatsächlich eine Änderung des schwedischen Tierschutzgesetzes erreicht.
Das Buch ist auf Lindgren-Art sehr lustig und kritisch zugleich. Es eignet sich hervorragend auch für Kinder. Meine Tochter damals war sehr beeindruckt.
Vielleicht ein kleiner Anstoß für ein großes Thema? Was meinen Sie?
Ich finde es sehr gut, dass Sie dieses Thema heute so ausführlich behandeln und ich möchte zugleich auch bitten, dass Sie diese interessante Sendereihe nicht aus Ihrem Programm streichen. Darüber würde ich mich sehr freuen.
Freundliche Grüße Gisela aus Bielefeld
von Caro | 04.06.2012 15:22 VEGAN. Für die Menschen. Für den Planeten. Für die Tiere. Für dich. :-)
von Eugenie | 04.06.2012 15:22 Ich finde vegetarische/vegane Ernährungsweise sollte in den öffentlichen Medien viel intensiver vorgestellt werden;dass die Menschen mehr Aufklärung erfahren.Viele sind unaufgeklärt und denken man wäre total unterernärt,nur weil man auf Fleisch verzichtet.Ich treffe oft auf Unverständnis und mitleidige Blicke,wenn ich sage,dass ich mich fleischlos ernähre.
von Kunbergerin | 04.06.2012 15:15 Wir sind dabei aus der Konsumentenrolle etwas auszusteigen, indem wir inzwischen selber Tiere halten und alle 2 Jahre Lämmer haben, von denen die Böcke nach1Jahr geschlachtet werden.In diesem Jahr liegt die Verantwortung für das Wohlergehen der Tiere bei mir.Es ist eine Menge Arbeit und auch eine Menge Geld, für Wiesenpflege, Tierarzt etc. Weil konventionelles Fleisch ist zu billig um "anständig hergestellt zu werden.Es ist eine gewisse Auseinandersetzung,ein Lamm aufzupeppeln und es nach 1Jahr zu essen.Mit Nachbarn tauschen wir, Geflügel, Schwein Rind und Schaf, so haben alle einen Mix. Unser Metzger, läßt dieTiere mindestens noch 2Tage im Stall stehen damit sie vom Stress runterzukommen.Einem Nachbarn hat dieser Schlachter schon mal Schafe über eine Woche durchgefüttert, weil der Termin zum Schlachten nicht einzuhalten war. Das ist für mich verantwortungsvoller Umgang mit diesem Thema.Das und ein stark eingeschränkter Fleischkonsum sind unserWege aus diesem MastMassenHaltungIrrsinn.
von Friederike | 04.06.2012 15:14 Ich frage mich wirklich wie man in der heutigen Gesellschaft den Fleischverzehr noch verantworten kann.
Denn es ist ja schon längst bekannt das ERSTENS:
Fleisch ungesund ist UND außerdem ist es doch der urmenschliche Instinkt das eseinen wenn man ein z.B. totes Tier sieht einen Ekel hat !... Es ist doch wirklich einfach unverständlich .Außerdem schadet es der ganzen Welt
von Marianne Petrick | 04.06.2012 15:10 von Fragezeichen | 04.06.2012 14:30 Dieses Gästebuch entwickelt zum Veganerclub.
"Wahrscheinlich traut sich Niemand so richtig zu seinem Fleischgenuß zu stehen. Ich esse gerne Fleisch..."
Ich absolut nicht sehr geehrte/r Frau Herr Fragezeichen.
Was für eine großmütige Argumentation.
Ich sehe keine Vergehen darin, wenn wir aus Menschen- Tierrechts- Klima- Umweltschutz- Regenwald- & Meeresschutzgründen keine Tierleichen verzehren.
Globales Töten von Menschen,
Artensterben dürfen wir nicht akzeptieren.
Wir haben Verantwortung für das Leben unserer Kinder & Kindeskinder sowie für den globalen Kampf gegen den Hunger i.d. Welt. Weizen verheizen und zu Sprit verwerten sowie damit zu gewinnbringenden Erträgen verzocken ist ein folgenschweres menschliches Unrecht.
Vegetarisch konsumierend könnten 10 Mio Menschen ernährt und satt werden weltweit!
von nachtigallfan | 04.06.2012 15:08 Derzeit laufen die Anträge für neue Mastställe für Hühner und Schweine hier in Nidersachsen. Man ist also der Meinung, daß die Leute in nächster Zeit noch mehr Fleisch essen werden. Oder soll das "Mehr" exportiert werden?
Es gibt hier eh schon viel zuviel Gülle: von hiesigen Betrieben, aber auch aus den Niederlanden, die zuviel davon für ihr Land produzieren. Das wird dann zu uns geschafft.
Was soll der Quatsch?!?
Es wird wegen des Überangebots einen riesigen Preisverfall geben. Und wie will man dann die Tiere füttern, wenn man kaum noch einen Gewinn damit macht? Kann und will man dann noch das so produzierte Fleisch essen?
Darüber sollte man sioch wirklich Gedanken machen!!!
von Mario K. | 04.06.2012 15:08 Ein großes Problem ist die Subventionierung der Fleischindustrie, denn nur so ist es möglich, dass Fleisch zu solchen Preisen in den Supermärkten angeboten werden kann. Da überlegt es sich jemand mit weniger Geld zwei Mal ob er frisches Gemüse oder abgepacktes Fleisch kauft, das einen Bruchteil kostet. Für mich ist die Massentierhaltung so ziemlich das widerlichste, was unsere Zivilisation hervorgebracht hat.
Meine eigene Konsequenz daraus ist die, dass ich meinen Fleischverzehr erheblich eingeschränkt habe, Fleisch aus Quellen die mir unbekannt sind, meide, und meine Wurst und Fleischprodukte in der Region kaufe, wo ich auf Nachfrage gern den Hof und die Haltungsbedingungen betrachten darf.
Ansonsten kommt bei mir eben aus diesem Grund sehr viel Gemüse auf den Tisch und ich wusste bis zu meiner kleinen Ernährungsumstellung selbst nicht was mir da bisher alles entgangen ist. Sollte es notwendig werden, wäre auch totaler Verzicht auf Fleisch eine Option für mich.
von Andreas V. | 04.06.2012 15:06 Menschen brauchen kein Fleisch, ihr Verdauungssystem ist zu 100% auf pflanzliche Nahrung ausgelegt. Wir KÖNNEN aufgrund unseres mittellangen Darmtraktes Fleisch essen, ohne sofort (!) krank zu werden. Deswegen sagt der Volksmund, wir wären Omnivoren, also Allesesser. Evolutionsbiologisch gesehen ist das ein fataler Irrtum. Unsere vollständige Anatomie ist auf pflanzliche Ernährung ausgerichtet. Historisch gesehen war das Hinzufügen von Fleisch zum Speiseplan eine Entscheidung, keine Notwendigkeit. Ähnlich so bei unseren nächsten Verwandten, den Affen. Diese Entscheidung ist ohne Folgen wieder rückgängig zu machen (außer dass wir länger und gesünder leben würden).
von Gast | 04.06.2012 15:05 Massentierhaltung ist indiskutabel. Fleischkonsum an sich ist für meine Begriffe aber nicht moralisch verwerflich. Raubtiere ernähren sich auch von Fleisch, warum sollte der Gemischtköstler Mensch das nicht tun. Aber er hat - das unterscheidet ihn vom Raubtier! - die Wahl der Mittel. Man kann Tiere artgerecht halten und so schonend wie möglich zu Tode bringen. Allerdings sollte sich auch jeder dieser Tatsache stellen. Wie wäre es mit vierzehntägigen Schlachtungen in jedem Stadtviertel und jeder der Fleisch essen möchte, muss bei der Schlachtung zugegen sein. Das würde mit Sicherheit den Fleischkonsum drastisch reduzieren, denn Fleisch essen wollen die meisten, aber sich mit dem dazugehörigen Tod auseinandersetzen nur die wenigsten.
Ich habe übrigens zwei Jahre vegetarisch gelebt, aber letztlich hat mir das Fleisch gefehlt. Seitdem esse ich es nur gelegentlich (aus Biohaltung!) und weitaus bewusster.
von Ines K. | 04.06.2012 15:04 Hallo zusammen,
es ist gut, dass dieses Thema bei Ihnen auf den Tisch kommt!
Je mehr ich mich damit beschäftige, desto deutlicher wird: Es gibt keine Gründe FÜR den Fleischkonsum, aber umso mehr, die dagegen sprechen. Seien es ethische und moralische, umwelttechnische, menschliche oder ernährungsbedingte Gründen.
Wenn man sich im Internet eine der vielen Dokus über die industrielle Fleischproduktion und die Haltungs- und Schlachtbedingungen der Tiere angesehen und sich darüber informiert hat, wie schädlich das für die Umwelt ist (weil in Trockenzonen Amerikas riesige Soja- und Rinderfarmen bestehen oder weil Rinder zum Schlachten von Deutschland nach Italien gekarrt werden, um Centbeträge zu sparen), kann man gar kein Fleisch mehr essen!
Und natürlich spielen die Tiere ein große Rolle, auch wenn alles andere nicht berücksichtigt würde, so wären es doch immer noch Lebewesen, sogar Babys, die unter furchtbaren Bedingungen gehalten und geschlachtet werden.
Vegetarismus ist kein Problem..
von Jens Jäger | 04.06.2012 15:04 Wenigstens ein Quäntchen Rationalität wäre in dieser Debatte sicher angebracht.
Vegetarismus und Veganismus sind prima populistisch zu verpacken und bedürfen scheinbar oft keiner klaren argumentativen Grundlage.
Zu allererst sei aber eingeräumt, dass sich die Debatte zu recht in Richtung Veganismus zugespitzt hat, da einer großer Teil der Tiere nicht des Fleisches sondern anderer Erzeugnisse wie Milch und Eier wegen gehalten werden.
Nun zur eigentlich Frage: Fakt ist, dass beim Konsum tierischer Produkte durchaus ein Gegenwert zum tierischen Leid besteht, sei es in gesundheitlicher Hinsicht (ja, es gibt zahlreiche Studien, die dies belegen) oder schlicht im Genussmoment.
Geht man nun davon aus, dass für emotionales Empfinden ein verstandsmäßiger Ich-Bezug vorhanden sein muss und dieser beim Tier nicht in vollem Maße wie beim Menschen gegeben ist, kann dieser Gegenwert das tierische Leid durchaus voll aufwiegen.
Ich würde es gerne noch weiter ausführen, leider gehen die Zeichen au
von Insa Jacobs | 04.06.2012 15:02 Hallo,
fragen Sie doch mal den Herrn von Westfleisch, was der Steuerzahler noch an Exportsubevention zahlen muss für das Fleisch ins Ausland. Dann wird die Absurdität des Systems so richtig deutlich.
Und dann die Tiere, die bei der Massenschlachtung noch nicht richtig tot sind, wenn die nächsten Verarbeitungsschritte anfangen. Das sollen so 7 % sein. Absoluter Horror!
MfG
Insa Jacobi
von Walter-Jörg Langbein | 04.06.2012 15:01 Warum diskutieren nur Fleischesser über Fleischessen in der Sendung? Warum wurde nicht ein einziger Vegetarier als Gast eingeladen?
von Frank L. | 04.06.2012 14:59 Meiner Meinung nach wird die Frage nach dem Fleischlkonsum viel zu ideologisch diskutiert. Fleisch ist nicht verantwortlich für alles Schlechte auf der Welt. Wenn an sich manche Beiträge hier durchliest und hört, was auf dem U-Wagen gesagt wird, kann man diesen Eindruck aber schnell gewinnen.
von Melanie Milkuhn | 04.06.2012 14:54 Sehr schade, dass es wieder nur darum geht wie gut das Fleisch schmeckt und wieviel man daran verdienen kann.
"Fleischprodukion" sollte ein Unwort werden. Es geht hier um Lebewesen. Es ist sehr traurig, dass Menschen ihren Geschmacksinn über das Leben anderer Kreaturen stellen.
Ich finde Adorno hat das mal sehr schön gesagt: "Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt: es sind doch nur Tiere."
P.S. Ich bin Veganerin und habe keine Probleme mich jeden Tag abwechslungsreich und lecker zu ernähren ohne dass für mich ein Tier sterben muss.
von Irmgard Schwartmann | 04.06.2012 14:52 Der bis 1987 enorm angestiegene Fleisch- und Eierverbrauch hat die Massentierhaltung zum großen Geschäft gemachrt. Das hat die Situation der Tiere dramatisch verschlechtert. (extrem enges Eingesperrtsein, Einsatz von Antibiotikas, die der Mensch über den Fleischverzehr wieder aufnimmt)
Ohne die Futtermittelimporte aus den sog. 3. Weltkönnten die Fleischberge nicht produziert werden, wir nehmen den Menschen dort Anbauflächen für den eigenen Bedarf.
Der Flesichkonsum ist Ursache vieler Zivilisationskrankehtien (Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf, Allergien ...) Eine vegetarische Ernährung führt auch nicht zu Mangelerscheinungen, Studien beweisen das.
von tobias m | 04.06.2012 14:50 also ich höre grade zu und muss echt sagen: nie wieder wdr. weder gucken, noch hören, noch drüber nachdenken. alles, was ich sonst dazu sagen wollen würde, müsste hier wahrscheinlich aus rechtlichen gründen zensiert bzw gelöscht werden.
vegan=frieden und liebe
nicht-vegan=milliardenfacher mord
von Bernd Scholz | 04.06.2012 14:42 S.g. Damen u. Herren,
die heute praktizierte Massentierhaltung mit tausenden von Tieren ist verwerflich und entspricht unserem unkontrolliertem Kapitalismus. Fast ganzjährige Gülleausbringung verseucht unsere Böden und wird langfristig auch den menschlichen Kreislauf weiter beeinflussen.Immer wieder kehrende Epedemiern lassen unsere Politiker scheinbar kalt. Dass dazu auch noch der Fleischexprt mit Steuergeldern subventioniert wird, ist schon eine besonder Sache der Steuerverschwendung und zum Schaden der Entwicklungsländer. Es ist höchste Zeit, dagegen vorzugehen. mfg
von Martin Schulz | 04.06.2012 14:38 Ich halte mich bei Fleisch sehr zurück. Wenn überhaupt, kaufe ich es herabgesetzt. Meistens morgens bei den Discountern mit 30% Nachlass im Angebot. Schön, dass es endlich wieder eine Ausgabe von 'Hallo, Ü-Wagen' gibt. Besser wäre es jede Woche, wie früher.
von Nicole | 04.06.2012 14:36 Ich muss sagen, 4-8 € pro kg Fleisch finde ich schon unmoralisch - 2,60 € pro kg ist doch krank. Da kann sich doch jeder denken, unter welchen Bedingungen dieses Fleisch "erzeugt" wurde...
von Manuela Lehmann | 04.06.2012 14:31 Danke WDR5 für diesen wichtigen Thementag.
Das Thema kann man nicht oft genug aufgreifen!
von Marianne Petrick | 04.06.2012 14:30 Puten laufen in Ställen bis zu 10.000 STÜCK, qualvoll leidend, bevor sie getötet werden, mit vereiterten schmerzenden wunden Brüsten, zwischen ihren toten, verwesenden Artgenossen
Zitat IN "Universelles Leben"
Fleisch begünstigt Diabetes
Fleisch verursacht Übergewicht
Fleisch schädigt die Knochen
Fleisch ist ein Risikofaktor für Krebs
Fleisch fördert Entzündungen und Schmerzen
Fleisch begünstigt Herzinfarkt und Arteriosklerose
Schadet Fleischessen der Intelligenz?
Fischverzehr bewirkt keine Reduktion des Sterblichkeitsrisikos
Gefährliche Bakteriengifte in Gammelfleisch
Wer gesund leben möchte, sollte auf Fleisch lieber verzichten. Denn:
Fleisch verursacht Übergewicht
Umweltgifte
Salmonellen
Antibiotika-Resistenz
BSE
Weitere Krankheitserreger
Salmonellen
Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat in einer Studie im März 2007 festgestellt, dass in Deutschland fast jede dritte Legehennenherde mit gefährlichen Salmonellen-Erregern verseucht ist
Fleisch begünstigt Diabetes
von Fragezeichen | 04.06.2012 14:30 Dieses Gästebuch entwickelt zum Veganerclub.
Wahrscheinlich traut sich Niemand so richtig zu seinem Fleischgenuß zu stehen. Ich esse gerne Fleisch, wenn auch nicht in Unmengen. Ich esse auch gerne Gemüse und frage mich ob ich den Tieren das Futter wegesse.
Endlich wieder ein Ü-Wagen. Warum nicht wieder am Samstag zu der alten, hörerfreundlichen Zeit.
Guten Appetit
von Marianne Schölzel | 04.06.2012 14:29 Wir haben leider den Bezug zu unseren Tieren verloren. Wenn mehr Menschen sehen, wie unsere Tiere leben müssen, geschlachtet werden, wären wir eher bereit, einen fairen Preis zu zahlen. Im Urlaub sah ich letzte Woche, wie eine Kuhherde von der Weide mit einen PKW von der Weide in den Stallgetrieben wurde,eine Kuh konnte nur schwer humpelnd laufen, mit lautem "Gehupe" wurde diese gejagt.
Bei einem Osterurlaub vor 2 Jahren hatten wir eine Ferienwohnung am Deich. In der Wiese liefen Rinder herum, ein Rind hatte offensichtrlich den li. Vorderfuß gebrochen, über die Vermieterin konnte der Bauer benachrichtigt werden. Dieser kam auch und sah sich das Tier an, was wohl sehr schwer war, weil das Tier in Panik immer weglief. (Karfreitag) Ostermontag war das Tier immer noch auf der Weide.
Die Mastställe und Biogasanlagen verändern unsere Gegend sehr nachteilig.Mit dem Rad fahre ich ab Mitte des Jahres fast nur noch durch hohen Mais und zur falschen Zeit mit Güllegestank.
von Adriana Giuliani | 04.06.2012 14:29 Hallo Ü-Wagen, Jedes Tier läuft weg wenn ich ihm an den Kragen will.
Auch Bio Tiere möchten nicht geschlachtet werden. Ziemlich pervers. Was ist denn bitte Artgerecht, wenn ich es dann töte.
Was hat das Tier davon. Tiere können ahnen. Sie merken...wirklich.
Dennoch kann ich den aus einer Schlachterfamilie ....verstehen, er kennt es nicht anders.
Umdenken...ist dennoch möglich. Schonmal mit Leid am eigenen Körper auseinander gesetzt. Schon mal in Überlebensnot gewesen. Schon mal todesangst gehabt? Auch subtil?
Nur Eier von Hühnern die wirklich frei und nicht in Masse gehalten werden und keinen Hahn in der Nähe haben sind in der Tat bedenkenlos.
Vegan und Fit? Ja ich war sogar früher im Leistungssport erfolgreich. Wie lange schon...fast ein ganzes Leben. Seit Kindheit.
Es trägt auch zum Umweltschutz bei und lässt nahrung für andere auf dieser Welt.
Gruß aus Kölle.
von Horst D. Odrowski | 04.06.2012 14:27 JEDER, der Fleisch isst finanziert Massentierhaltung und Tierquälerei.
Außerdem fördert er den Hungertod von Millionen Menschen weltweit und schädigt unsere Umwelt.
von Timo Willms | 04.06.2012 14:21 Dass die Menschen Milliarden von Tieren ermorden um ihre Leichen zu verzehren, hängt mit der Annahme zusammen, dass menschliche Lebewesen in irgendeiner Hinsicht höherwertiger seien als tierische. Dass man Fleisch isst, ist durch nichts anderes legitimiert als durch das Recht des Stärkeren. Das ist ein Recht, das man in der Regel nicht dem Wertekanon des Humanismus zuordnet. Fleischessen ist ein archaisches, alltägliches, besinnungsloses Morden, ein unendliches Verbrechen.
Obwohl Fleischessen eigentlich ethisch nicht zu verabtworten ist, esse ich trotzdem Fleisch in großen Mengen. Das kann man scheinheilig und inkonsequent nennen und so ist es auch. Der Mensch ist im Zweifel ein hirnloser Mitläufer, für den keine ethischen sondern höchstens rechtliche Maßstäbe gelten. Man sollte sich über diese Rolle nur im Klaren sein.
von sonja maria pütz | 04.06.2012 14:19 Ich finde es wichtig, das Bewußtsein zu schärfen, was wir bereit sind für unsere Lebensmittel auszugeben. Wenn Jemend Fleisch oder Fisch essen möchte sollte er auch einen angemessenen Preis dafür bezahlen. Ich selber lebe über 20 Jahre vegetarisch und seit einiger Zeit vegan. Aber diese Entscheidung muß Jeder für sich selbst treffen.
von Walter-Jörg Langbein | 04.06.2012 14:02 Fleisch-Genuss? Wie kann der Verzehr von Fleisch ein Genuss sein? Wie kann ich Fleisch "genießen", angesichts des unsäglichen Tierleids, angesichts der extremen negativen Ausiwrkungen der "Fleischproduktion" auf das Ökosystem? Wie kann ich Fleisch essen, wenn für die "Fleischproduktion" Urwälder gerodet und Menschen Hunger leiden? Und dann ist Fleischkonsum auch noch schädlich für die Gesundheit! Das glauben Sie nicht? Würden Sie Menschenfleisch essen, wenn es gesund für Sie wäre? Ich empfinde Fleischessen als widerliche Perversion!
von Christiane Kirst | 04.06.2012 13:59 In den letzten 5 - 10 Jahren sind unsere Erkenntnisse über die nichtmenschlichen Tiere förmlich explodiert. Fazit: Sie sind uns noch viel ähnlicher als wir dachten. Konsequenzen? Wir maßen wir uns aus purem Vergnügen an (denn es geht heute sehr gut, tierfrei zu leben), sie nach Belieben zu vermehren, ihnen ihre gerade geborenen Kinder wegzunehmen, um uns deren Milch einzuverleiben, "zu genießen". Den (männlichen) Kindern schneiden wir alsbald aus wirtschaftlichen Gründen die Hälse durch. Ein freies selbstbestimmtes Leben gestatten wir nur uns. Weil wir ja etwas Besseres sind. Mit etwas Abstand betrachtet, sind wir für nahezu alle Tiere genau die Diktatoren, die wir sonst verachten. Vielleicht ist das Bewusstsein der Menschheit einfach noch nicht weit genug entwickelt, um eher die Gemeinsamkeiten, die wir mit ihnen haben, zu betonen, als das Wenige, das uns im Grunde trennt.
Übrigens sind die "Nächstklügeren" im menmade ranking nicht die MenschenAffen, sondern die ... Rabenvögel.
von Antonietta | 04.06.2012 13:53 Ein Deutscher isst ungefähr 200 Gramm Fleisch pro Tag. Macht jährlich etwa 80 Kilo Fleisch pro Kopf und rund 6,5 Milliarden Kilo Fleisch für das ganze Land. Eine solche Masse an Fleisch kann man aber nur bereit stellen, wenn man die Tiere in Massen züchtet und im Akkord tötet. Diese Massentierhaltung ist nicht nur furchtbar für die Tiere, sie ist auch schlimm für unsere Umwelt, für das Klima und für die Gerechtigkeit auf der Welt. Es gibt viele gute Gründe, nie mehr Fleisch zu essen. Aber eigentlich reicht schon einer...!
von Christian | 04.06.2012 13:46 Ich selber lebe seit 17 Jahren vegetarisch und tendiere schon lange auch immer mehr zum Veganismus. Ich habe selber Tiere zum Schlachthof gefahren. Gelegenheit gehabt, mir dieses perverse Massacker live und mit eigenen Augen anzusehen. Abscheulich, für was die Fleischesser nicht alles verantwortlich sind.
In diesem Sinne .....
PS.: Ich finde es sehr gut, daß WDR5 immer wieder mal dieses Thema aufgreift und an die Öffentlichkeit trägt. Vielen Dank hierfür, WDR5.
von Marianne Petrick | 04.06.2012 13:40 Die Ambivalenz des Machbaren
Das Katerfutter kaufe ich im BioFachgeschäft. Leider von Tieren aus sog “artgerechter Haltung“. Vegetarisches Futter ist nicht im Handel.
Mein Mitbewohner, Kater Minze, hat z.Z. eingeschränktes Ausgehverbot.
Der Garten wird zur TabuZone.
Es sollte momentan so sein, da in froher Koexistenz
~20 ahnungslos geschlüpfte Jungmeisen die Futterplätze im Garten aufsuchen, die sich ihres Daseins erfreuen. So sicher bin ich mir nicht, dass mein schwarzes Ungeheuer nicht auf Raubsprung lauert
Ich bin dennoch gegen jegliche Kochsendung im Öffentlich Rechtlichen Rundfunk.
Es wäre menschlicher, wenn wissend des Arten/Klimatodes ein H.Gothe nicht euphorisch den SchlachtprodukteVerzehr favorisierte.
Es ständen genügend wertvolle Alternativen für den WDR zur Verfügung. Und Tiermord sollten HörerInnen selber verantworten ohne von Gothe Gans&gar motiviert zu werden.
Auch wenn die exotische Sendefolge viele Fleischkonsumenten erfreut, gibt es eine ethisch moralische Barriere.
von Schulze | 04.06.2012 13:18 @Nicole Droste | 04.06.2012 12:52
" Ich wünsche mir das die Menschen aufwachen und alle Vegan werden,..."
Als Vegetarier kann ich nur sagen: Veganer werden auch nicht älter als Nichtveganer; die sehen nur älter aus.
von dg | 04.06.2012 13:09 "Der moderne, zivilisatorische Triumph des Menschen über das von ihm benutzte Tier, macht jedes davon betroffene Individuum zum Sklaven der herrschaftlichen Absichten.
Realität ist beeinflussbar: Ob Domestikation oder Ausnutzung, ob Dressur und Kontrolle, ob Gefangenschaft vor der Tötung oder Schlachtung von Wehrlosen, ob Missachtung, Misshandlung oder andere Arten solch eigenartig menschlicher Methoden, sie sind das was sie sind durch den menschlichen Verstand.
Ein Ende der Unterdrückung wird niemals erreicht werden dadurch, dass sich der Mensch in dieser Rolle so sehr gefällt, sodass er glaubt, es gäbe kein anderes Weltverständnis außerdem."
von Ulla | 04.06.2012 12:55 Alle Lebewesen kommen ungefragt auf diesen Planeten und haben ein Recht auf ein erfülltes Leben. Anders als die Raubtiere haben wir als Menschen die Wahl, die zu schützen oder wenigstens zu schonen, die ansonsten den grausamen da nicht moralischen Naturgesetzen zum Opfer fallen würden. Für mich gibt es keinen akzeptablen Grund, mit Absicht andere Lebewesen zu töten, als den, sie von einem unheilbaren Leiden zu erlösen. Ich denke, Menschen sollten gar kein Fleisch essen. Ich erfreue mich bester Gesundheit, obwohl ich seit 30 Jahren keines esse. Das braucht man einfach nicht. Und fürs Grillen gibt es alles Erdenkliche aus Weizeneiweiß: Würste, Schnitzel, Steaks, what you like. Ich sehe keine Rechtfertigung für das Ausbeuten und Ermorden von Tieren.
von Nicole Droste | 04.06.2012 12:52 Ich wünsche mir das die Menschen aufwachen und alle Vegan werden, das Leid der Tiere muß aufhören, sie sind keine Ware. Aufklärung ist sooo wichtig und sollte schon in der Schule anfangen, der Mangel an Mitgefühl ist so enorm.
Wir brauchen kein Fleisch und auch keine Kuhmilch, keinen Joghurt, Eier...u.s.w. Für mich kommt Leichen essen nicht in Frage und die Ausbeutung auch nicht !!! Der Verzehr von Biofleisch macht es auch nicht besser.
Liebe Grüße Nicole
von Claudia Hölzer | 04.06.2012 12:51 Wer ernsthaft behauptet, dass Fleisch essen ok ist und dazu auch noch gesund, verschließt die Augen bewußt und stellt sich des eigenen Vorteils wegen dumm. Jeder der einem Tier das Leben nimmt, weil er meint ein Recht darauf zu haben, der soll bitte auch mit ansehen, wie die Tiere in ihren eigenen Exkrementen, vereinsamt, ohne Bewegung und ohne die Sonne zu sehen vor sich hin vegetieren. Er soll selbst den Tieren ihre neu geborenen Jungtiere wegnehmen, sich diese Schreie anhören, das Leid in den Mastställen sehen, die Schmerzen mitansehen, wenn sie lebendig zerschreddert, enthornt, kastriert oder erschossen werden. Und er soll ihnen selbst das Leben nehmen, mit seinen eigenen Händen und den Geruch von Todesangst und Blut wahrnehmen und wenn dann noch jemand meint, Fleisch essen ist ok, dann würde ich es akzeptieren, denn dieser jemand überlässt wenigstens nicht anderen die Drecksarbeit um feige ein sauber abgepacktes Stück Tier an der Fleischtheke zu kaufen.
von Marianne Petrick | 04.06.2012 12:50 Danke heute WDR5 für Hallo Ü-Wagen
Fleisch selbst ist nicht gesund darf ich modifizieren bitte
Fleischessen begünstigt Krebs aller Varianten
Der Slogan “Fleisch ein Stück Lebenskraft“ ist nicht mehr haltbar
Zitat IN bitte "Universelles Leben" lesen
“Fleisch ist aus ernährungsphysiologischer Sicht
ein überflüssiges Nahrungsmittel.
Es besteht heute unter Fachleuten kein Zweifel mehr, dass mit einer fleischlosen, vegetarischen Ernährung eine optimale Deckung des Nährstoffbedarfs gewährleistet ist. Dies gilt für alle Altersgruppen. Bei einigen Erkrankungen, z.B. Bluthochdruck, Rheuma, Fettstoffwechselstörungen, ist eine vegetarische Lebensweise sogar eine der sinnvollsten therapeutischen Maßnahmen überhaupt. Wie es jeder mit dem Fleischessen halten möchte, bleibt ihm selber überlassen; allerdings muss man sich auch über die Folgen des Fleischessens für die eigene Gesundheit im Klaren sein. Denn der Konsum von Fleisch, Wurst und Fisch ist ein Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen“
von Marianne Petrick | 04.06.2012 12:19 Für mich gilt wahre Tierliebe gegenüber
allen Gottesgeschöpfen
Ich esse wegen des Klimaschutzes seit 25 Jahren vegetarisch-vegan
Weil 18% des Klimatodes aufs Fleischessen zurückzuführen sind
Weil 40.000 Kinder/Tag gemordet werden wegen des Fleischkonsums sagt Jean Ziegler
freundlich am billigsten für den Discounter EU finanziert
Ich “billige“ nicht die Rund um die Uhr TierFolter
die Qual der wehrlosen Tiere
weder in der EU begünstigten, bestialischsten industriellen Massentierhaltung
der tägl. Tötung, Vergasung, der Zerteilung bei noch lebendem Zustand der
schreienden sich qualvoll windenden “Schlachttiere“
der umgebrachten Tiere aller Art
noch bei den gesetzlich genehmigten grausamsten Tierexperimenten
Ich verabscheue das Morden der Wald und Feldtiere
die an ihren Futterplätzen aus dem Hinterhalt brutal abgeschossen werden
d.h. Jagdvergnügen vom sicheren Hochstand
zur Freude der Priester, die die Tierkadaver in Gotteshäusern unchristlich
röm.kath. segnen von Ewigkeit zu Ewigkeit Amen