von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 10:51
Hallo Weingeist 10:28
Ja, das ist wohl wahr.
Schade, dass Kinder und Jugendliche heute so gefangen in der Technik sind. Sie nennen es Freiheit, weil sie jederzeit andere erreichen können und erreichbar sind, aber es ist keine Freiheit, sondern eine Überwachung. Und eine Sucht nach Kontakt. So, als ob sie sich allein nicht aushalten.
von Weingeist | 27.10.2012 10:28
@Hoppetosse 2 | 27.10.2012 10:25
"...Jugendliche, die mehr oder weniger Pausenlos mit Handies, Smartphone, Tablets und anderen kleinen Kästchen beschäftigt sind, machen auf mich den Eindruck von Drogensüchtigen. ..."
Das sind sie ja auch.
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 10:25
Schade finde ich in dem Zusammenhang, dass viele Eltern nicht mehr in der Lage sind, Ihren Kindern Grenzen zu setzen, weil sie keine Lust auf Auseinandersetzungen haben. Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, fragen sie sich nach dem "Warum?"
Jugendliche, die mehr oder weniger Pausenlos mit Handies, Smartphone, Tablets und anderen kleinen Kästchen beschäftigt sind, machen auf mich den Eindruck von Drogensüchtigen. Vielleicht sollten Einrichtungen wie das vorgestellte Bündnis gegen Cybermobbing sich auch mit der Frage befassen, für was das Internet eigentlich Ersatz ist. Denn ein virtuelles Leben ist kein Leben, sondern eine Scheinwelt.
Es ist mit dem Internetmobbing wie in Goethes Zauberlehring:
"Die Geister, die ich rief, werd' ich nun nicht los."
von totolotto | 27.10.2012 10:18
Ich weiß nicht, ob das jetzt einen entscheidenden Unterschied macht, meine jedoch gelesen zu haben, dass das Mädchen erst 9 Jahre alt war, als sie das Bild als private, direkte Nachricht verschickte. Ich finde es auch nicht gut, was Anonymous gerade veranstaltet: Wie kann man jemanden an den Pranger stellen, von dem man gar nicht SICHER weiß, dass er der Täter ist (siehe auch Ariane Friedrich))? Und selbst wenn dies der Fall wäre: Wir leben immer noch in einem RECHTSstaat, wo die Polizei und Gerichte, und sonst niemand!, für die Verfolgung und Verurteilung von Straftätern zuständig sind.
von Tänker | 27.10.2012 10:09
guten morgen,
ihr studiogast sagt, wir brauchen mehr schulpsychologen, damit zäumt man das pferd von hinten auf.
bei uns gab es kein vergleichbares mobbing, dafür vor klassenbeginn ein gebet.
damals lernte man im elternhaus, schule die fundamente des christentums, nächstenliebe, respekt, toleranz, fairness und mitmenschlichkeit.
eltern, lehrer, psychologen, die keine autorität, damit meine ich keine menschliche autorität, sondern die autorität Gottes (der uns die erde in aller ihrer pracht mit verschiedenen menschenrassen zur vernünftigen verwaltung anvertraut hat) anerkennen, können auch keine fundamentalen werte, die bestand haben und "kriesenfest" weitergeben.
die folge erleben wir, die DREIfache anzahl suizidtoter gebenüber verkehrstoten. aus dieser menschlichen leere können psychologen nicht beständig herausführen, wohl aber der glaube an einen Gott mit den man reden (beten) kann. kennen lernen z.b johannes.3.16 usw. in der Bibel=der Liebesbrief Gottes an ALLE menschen. test it.
von Ilhan Usta | 27.10.2012 10:06
Schön das der Hörfunk sich diesem Thema annimmt.
Ich habe gemerkt das einige Medien selber mit diesen
Netzwerken wie Facebook zusammenarbeiten.
Ich hoffe das diese Netzwerke mithören.
Mein Junge wurde auch Opfer von Cyber-Mobbing.
Die Klassenlehrerin wurde mit Schimpfwörter überhäuft.
Sie hatte auch eine bei Facebook gehabt.
Der Täter wusste das und hat versucht mein Jungen als
Rauball darzustellen.Ein Glück kannte die Lehrerin ihren
Schüler und schöpfte Verdacht.Sie informierte uns und die Schulleitung über die Tat.
Wir gingen zu Polizei ,aber sie konnte uns nicht recht helfen.Danach gingen wir zum Rechtsanwalt auch mit wollte Facebook nicht recht zusammenarbeiten.
Man merkt bei soviel Dikussion,dass das positive Auftreten jedes einzelnen in der Öffentlichkeit ohne das
Netz mehr bringen kann und der beste Schutz ist.
von E. Sonnen | 27.10.2012 10:04
Wenn feste Regeln eingeführt werden, wird sich auch langsam das Bewußtsein über das Internet ändern.
Es ist wie zu Windows-Beginn: die silberne CD war der Renner ohnesgleichen. Dadurch wurden Abhängigkeiten geschaffen - an Windows.
Mit den sozialen Netzwerken ist es ähnlich: heute ein Renner, und dann die Erkenntnis der eigenen Abhängigkeit und über die unauslöschbare Gefährlichkeit für jeden Inputter.
Daher müssen Regeln her, in Schulen, aber auch für die vorbildlichen Eltern.
von totolotto | 27.10.2012 10:03
Die sogenannten “sozialen“ Netzwerke sind leider nun einmal manchmal eher antisozial. Aber das ist wohl nicht sehr viel anders als im “normalen“ Leben, vielleicht etwas verschärfter, weil man ja anonym ist. Für mich gilt der alte Grundsatz “Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“ Nur leider erfährt man ab und zu per Zufall, was hinter jemandes Rücken abgeht. Mir ging das einmal bei Twitter so, als mein “Künstlername“ leicht ironisch abgewandelt wurde, um ein wenig über mich zu lästern. Ich würde das aber nicht “Cybermobbing“ nennen, weil ich damit umgehen und drüber lachen kann. Außerdem war dies nur ein einzelner Vorfall, der mir zu Gesicht gekommen ist. Twitter wurde mir mit der Zeit eh zu anstrengend, so dass ich nur noch “passives“ Mitglied bin (so wie bei Facebook von Anfang an).
von Heinrich Hertz | 27.10.2012 09:57
Was für eine verkommene und verlogene Erwachsenenwelt das doch ist, denen die Kinder heute ausgesetzt sind. Wir wurden früher unter Strafe angehalten, keine Türen zu öffnen, wenn die Eltern nicht zu Hause sind. Heute werden die Kinder angehalten, der Welt durch das Internet die Türen zu öffnen und sich selbst in die (Internet)-Welt hinein zu begeben. Grenzen, daraus resultierende Unterscheidungsfähigkeiten und alles das, was einem heranwachsenden Menschen hilft, sich seine Umwelt zu erobern und sich darin zu recht zu finden, das ist im Internet ein Witz. Man ist in e i n e r Welt, und auch die Schweine gehören dazu. Die einzigen, die von diesem Phänomen profitieren, sind die Moderatoren, weil sie immer ein Thema haben, und die Psychologen, weil sie garantiert auf dieser Tour nie arbeitslos werden. Man sollte.., man sollte..., und wenn sie nicht gestorben sind...Von wegen: Null Toleranz für Mobbing. Das Wort Toleranz darf in diesem Zusammenhang gar nicht benutzt werden dürfen.
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:57
Frau Expertin: Cybermobbing wird nicht durch das Einsammeln von Handies verhindert. Richtig. Aber verhindert wird, dass Fotos und Videos von Lehrern und Schülern gemacht werden. Und vielleicht ist es auch eine Möglichkeit, mehr Konzentration im Unterricht zu erreichen.
von E. Sonnen | 27.10.2012 09:53
Früher war es anders, da durften Kinder noch draußen spielen, durften auf Bäume klettern und den Nachbarn Streiche spielen. Sie lernten den Nervenkitzel bereits in frühen Kinderjahren kennen und auch die folgenden Folgen.
Heute ist Handwerkzeug und das Arbeiten und Werkeln damit streng verboten, bzw. es fehlen passende Räumlichkeiten und - auch Kletterbäume.
Aber oft fehlen jetzt auch Geschwister zum Zoffen und Abreagieren.
Heute kitzelt Facebook, und zum Zoffen und Abreagieren finden die Kinder, aber auch Jugendliche und anonymisierte Erwachsene, immer ein vorbereitetes Feld.
Auch muß man sich fragen: wer ärgert nicht gerne andere ? Und das noch anonym und "unerkannt".
Das machen Kinder immer den Erwachsenen nach, denn sie wachsen als wahre Meisterkopierer heran.
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:52
Herr Experte, ich muss Ihnen schon wieder widersprechen. Nicht in allen KLassen gibt es eine Hackordnung! Ich selbst habe in meiner Schulzeit keine erlebt!
von Bürger | 27.10.2012 09:46
@Kultur mit Tabus | 27.10.2012 09:34
"...Es darf nicht sein, dass Lehrer u.a. beim Unterricht ungewollt gefillmt werden. Strengere Strafen, Verbote durch den Gesetzgeber müssen bei Verletzung der Persönlichkeitsrechte her. "
Als Schulleiter würde ich anordnen, dass Händis usw. an der Eingangspforte abgeliefert werden. Zuwiderhandlungen hätten die Entfernung des Schülers von der Anstalt zur Folge.
_
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:45
Hallo BITTE RICHTIGSTELLEN 09:39
Die Botschaft ist angekommen. Danke!
von Aenne | 27.10.2012 09:45
Bei mir war es zwar kein Cybermobbing, damals gab es das Internet als (Massen-)medium noch nicht. Aber ich wurde von meiner eigenen Klassenlehrerin so nachhaltig gemobbt, daß es mein Leben bis heute stark verändert und geprägt hat. Diese Form wurde noch gar nicht in Betracht gezogen!
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:43
Internetplattformen wie "Facebook" sollten zunächst NICHT als soziale Netzwerke bezeichnet werden. Vielleicht eher als "öffentliche Kontaktbörse" mit einer kleingedruckten Erläuterung à la: "Bei Nebenwirkungen und Risiken fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker."
Ich selbst bin nicht bei Facebook, habe eine Internetseite OHNE Gästebuch und stelle keine persönlichen Dinge ins Netz. Erstens ist mir die persönliche Integrität wichtig, und zweitens bin ich im öffentlichen Dienst tätig.
von Anonym | 27.10.2012 09:41
Zur Frage "Ignorieren oder nicht": Grade bei Schülern geht es für die Täter um Spaß durch Schikane. Die Reaktion des Opfers ist das, was den Tätern den größten Spaß daran bereitet.
Oft sind es die "Coolen", die die "Doofen" schikanieren. Wer sich auf die Seite der Opfer stellt, gerät selbst ins Kreuzfeuer, wenige nehmen das auf sich. Die meisten kapieren erst, was sie einem anderen Menschen antun, wenn sie selbst mal auf der falschen Seite landen.
von Paul | 27.10.2012 09:39
Liebe Freunde,
In Ihre Sendung wird so wie in den meisten Sendungen eine Mischung von Tatsachen und Unsinn übers Internet dargestellt. Ein paar Fakten:
1. Es gibt Millionen von Nackt- und Halbnacktaufnahmen im Internet. Als solches sind die einer einzelnen Person total unauffindbar. Außerdem wird wie Wahnsinn die Prüderie und Angst auf dieser Weise im USA Stil gefördert während das wirklich nicht unsere Kultur ist. Es gibt Millionen von FKK'ler die sich da auch nicht massenhaft im Internet zurückfinden obwohl es solche Aufnahmen auch massenhaft gibt.
2. Mobbing hat's immer gegeben, als ich vor etwa 54 Jahre die Grundschule anfing habe ich auch eine Periode von etwa 6 Jahre davon überleben müssen ohne jegliche Hilfe von Lehrer oder Eltern. Sie redeten davon daß Jugendliche die Schule wechselten aber vom Internet Suchmaschine auch in der neue Schule eingeholt wurden. ALSO: Raten Sie jeden, sich ausschließlich mit Nickname ins Internet zu tätigen! Dabei bleibt man unauffindbar!
von BITTE RICHTIGSTELLEN! | 27.10.2012 09:39
Amanda Todd veröffentlichte ihr Bild nicht im Internet. Sie schickte es an einen Menschen, der sie dazu überredete und von dem sie annahm, dass sie ihm vertrauen könnte.
Man sollte das Mädchen posthum nicht unvernünftiger darstellen als sie tatsächlich war.
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:35
Herr Experte, ich muss widersprechen! Ich hätte mit 12 Jahren niemals ein Nacktfoto herumgezeigt!
von Kultur mit Tabus | 27.10.2012 09:34
Wenn Ewachsenene freiwillig ihren richtigen Namen und Fotos und Videos von sich freigeben sind sie selber schuld. Das ist pure Blödheit.
Das Problem ist wenn ungewollt von einem Aufnahmen gemacht werden und diese ihrer Indentität zugeordnert werden können. Es muss eine Kultur entwickelt werden in der das ständige Rumtelefonieren, das ein Aufnehmen tarnen kann, tabu wird. Es darf nicht sein, dass Lehrer u.a. beim Unterricht ungewollt gefillmt werden. Strengere Strafen, Verbote durch den Gesetzgeber müssen bei Verletzung der Persönlichkeitsrechte her.
von Weingeist | 27.10.2012 09:30
@Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:28
"...Allerdings frage ich mich auch, warum sich eine Mädchen von 12 Jahren dazu überreden lässt, ein zweifelhaftes Foto ins Internet zu stellen. "
Das frage ich mich auch.
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:28
Der Fall der jungen Frau, die sich das Leben genommen hat, ist tragisch. Cyber-Mobbing ist aber nicht vergleichbar mit Mobbing auf dem Schulhof. Denn: Oft weiß man nicht, wer die "Verfolger" sind. Das macht das Ganze noch viel schlimmer.
Allerdings frage ich mich auch, warum sich eine Mädchen von 12 Jahren dazu überreden lässt, ein zweifelhaftes Foto ins Internet zu stellen.
von Weingeist | 27.10.2012 09:03
"...Soziale Netzwerke wie Facebook, SchülerVZ und Co. laden dazu ein, das eigene Leben mit vielen zu teilen....."
Der WDR sollte Plattformen wie Facebook, SchülerVZ und Co nicht als sozial bezeichnen.
von Anonym | 27.10.2012 08:50
Hilflosigkeit aller Orten ob des Gesichtsbuches.
Eltern wissen nicht, was sie tun sollen.
VHS-Kurs zu Facebook: Der Leiter kannte nicht einmal den "Elternknopf" dort.
Was der nützen soll ist die andere Frage.
Doch der WDR bewirbt dieses Tor für schlimmste Kriminalität aller Arten massiv.
Wie geht das zusammen?
Geht das konform mit dem Rundfunkänderungsstaatsvertrag?
Werbung für eine monopolartige börsennotierte Einrichtung, die in ihrer "Privacy Policy" nicht einmal das Wort Datenschutz erwähnt? Die wissen gar nicht, was Datenschutz ist!
Wenigstens Funkhaus Wallrafplatz spielt in dieser Riege nicht mit. Danke!
von Anonym | 27.10.2012 08:48
Mobbing ist kein Internet-Problem.
Mobbing ist kein Gesichtsbuchproblem.
Durch diese Techniken ergeben sich nur neue Möglichkeiten.
Mobbing gab es immer.
Auch auf dem Schulhof.
Das wollte nur niemand wahrhaben.
Hauptsache es herrscht Ruhe im Land.
Als Mobbing in der Arbeitswelt zu einem Kostenfaktor für die Arbeitgeber wurde, erkannte man erst diesen Sachverhalt an. Die ersten Mobbingberatungsstellen wurden von den Gewerkschaften eingerichtet.
Als ich selbst vor 10 Jahren zur Zielscheibe mobbingartiger Internetkriminalität wurde zuckte die Polizei mit den Schultern: "Wir können Ihnen nicht helfen."
Jemand hatte sich unter meinem Namen ein Mailkonto erschlichen & versendete Böses. Der - renommierte - Mailanbieter: Wir wissen ja nicht, ob es nicht noch jemand mit Ihrem Namen gibt. Es brauchte lange, das zu klären.
Die große Suchmaschine - Hamburger Niederlassung - reagierte überhaupt nicht.
Brief an Chefetage in den USA: "Das wird teuer!" - nach 2 Tagen war der Mist weg!
Hinweis:
Aktuell können leider keine Kommentare entgegen genommen werden.
Ihre Meinung zu dieser Sendung:
von GeKKo | 27.10.2012 10:59 Nachsatz: Warum WDR Yahoo empfiehlt bleibt unklar - Facebook!
http://www1.wdr.de/themen/digital/google152.html
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 10:51 Hallo Weingeist 10:28
Ja, das ist wohl wahr.
Schade, dass Kinder und Jugendliche heute so gefangen in der Technik sind. Sie nennen es Freiheit, weil sie jederzeit andere erreichen können und erreichbar sind, aber es ist keine Freiheit, sondern eine Überwachung. Und eine Sucht nach Kontakt. So, als ob sie sich allein nicht aushalten.
von Weingeist | 27.10.2012 10:28 @Hoppetosse 2 | 27.10.2012 10:25
"...Jugendliche, die mehr oder weniger Pausenlos mit Handies, Smartphone, Tablets und anderen kleinen Kästchen beschäftigt sind, machen auf mich den Eindruck von Drogensüchtigen. ..."
Das sind sie ja auch.
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 10:25 Schade finde ich in dem Zusammenhang, dass viele Eltern nicht mehr in der Lage sind, Ihren Kindern Grenzen zu setzen, weil sie keine Lust auf Auseinandersetzungen haben. Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, fragen sie sich nach dem "Warum?"
Jugendliche, die mehr oder weniger Pausenlos mit Handies, Smartphone, Tablets und anderen kleinen Kästchen beschäftigt sind, machen auf mich den Eindruck von Drogensüchtigen. Vielleicht sollten Einrichtungen wie das vorgestellte Bündnis gegen Cybermobbing sich auch mit der Frage befassen, für was das Internet eigentlich Ersatz ist. Denn ein virtuelles Leben ist kein Leben, sondern eine Scheinwelt.
Es ist mit dem Internetmobbing wie in Goethes Zauberlehring:
"Die Geister, die ich rief, werd' ich nun nicht los."
von totolotto | 27.10.2012 10:18 Ich weiß nicht, ob das jetzt einen entscheidenden Unterschied macht, meine jedoch gelesen zu haben, dass das Mädchen erst 9 Jahre alt war, als sie das Bild als private, direkte Nachricht verschickte. Ich finde es auch nicht gut, was Anonymous gerade veranstaltet: Wie kann man jemanden an den Pranger stellen, von dem man gar nicht SICHER weiß, dass er der Täter ist (siehe auch Ariane Friedrich))? Und selbst wenn dies der Fall wäre: Wir leben immer noch in einem RECHTSstaat, wo die Polizei und Gerichte, und sonst niemand!, für die Verfolgung und Verurteilung von Straftätern zuständig sind.
von Tänker | 27.10.2012 10:09 guten morgen,
ihr studiogast sagt, wir brauchen mehr schulpsychologen, damit zäumt man das pferd von hinten auf.
bei uns gab es kein vergleichbares mobbing, dafür vor klassenbeginn ein gebet.
damals lernte man im elternhaus, schule die fundamente des christentums, nächstenliebe, respekt, toleranz, fairness und mitmenschlichkeit.
eltern, lehrer, psychologen, die keine autorität, damit meine ich keine menschliche autorität, sondern die autorität Gottes (der uns die erde in aller ihrer pracht mit verschiedenen menschenrassen zur vernünftigen verwaltung anvertraut hat) anerkennen, können auch keine fundamentalen werte, die bestand haben und "kriesenfest" weitergeben.
die folge erleben wir, die DREIfache anzahl suizidtoter gebenüber verkehrstoten. aus dieser menschlichen leere können psychologen nicht beständig herausführen, wohl aber der glaube an einen Gott mit den man reden (beten) kann. kennen lernen z.b johannes.3.16 usw. in der Bibel=der Liebesbrief Gottes an ALLE menschen. test it.
von Ilhan Usta | 27.10.2012 10:06 Schön das der Hörfunk sich diesem Thema annimmt.
Ich habe gemerkt das einige Medien selber mit diesen
Netzwerken wie Facebook zusammenarbeiten.
Ich hoffe das diese Netzwerke mithören.
Mein Junge wurde auch Opfer von Cyber-Mobbing.
Die Klassenlehrerin wurde mit Schimpfwörter überhäuft.
Sie hatte auch eine bei Facebook gehabt.
Der Täter wusste das und hat versucht mein Jungen als
Rauball darzustellen.Ein Glück kannte die Lehrerin ihren
Schüler und schöpfte Verdacht.Sie informierte uns und die Schulleitung über die Tat.
Wir gingen zu Polizei ,aber sie konnte uns nicht recht helfen.Danach gingen wir zum Rechtsanwalt auch mit wollte Facebook nicht recht zusammenarbeiten.
Man merkt bei soviel Dikussion,dass das positive Auftreten jedes einzelnen in der Öffentlichkeit ohne das
Netz mehr bringen kann und der beste Schutz ist.
von E. Sonnen | 27.10.2012 10:04 Wenn feste Regeln eingeführt werden, wird sich auch langsam das Bewußtsein über das Internet ändern.
Es ist wie zu Windows-Beginn: die silberne CD war der Renner ohnesgleichen. Dadurch wurden Abhängigkeiten geschaffen - an Windows.
Mit den sozialen Netzwerken ist es ähnlich: heute ein Renner, und dann die Erkenntnis der eigenen Abhängigkeit und über die unauslöschbare Gefährlichkeit für jeden Inputter.
Daher müssen Regeln her, in Schulen, aber auch für die vorbildlichen Eltern.
von totolotto | 27.10.2012 10:03 Die sogenannten “sozialen“ Netzwerke sind leider nun einmal manchmal eher antisozial. Aber das ist wohl nicht sehr viel anders als im “normalen“ Leben, vielleicht etwas verschärfter, weil man ja anonym ist. Für mich gilt der alte Grundsatz “Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“ Nur leider erfährt man ab und zu per Zufall, was hinter jemandes Rücken abgeht. Mir ging das einmal bei Twitter so, als mein “Künstlername“ leicht ironisch abgewandelt wurde, um ein wenig über mich zu lästern. Ich würde das aber nicht “Cybermobbing“ nennen, weil ich damit umgehen und drüber lachen kann. Außerdem war dies nur ein einzelner Vorfall, der mir zu Gesicht gekommen ist. Twitter wurde mir mit der Zeit eh zu anstrengend, so dass ich nur noch “passives“ Mitglied bin (so wie bei Facebook von Anfang an).
von Heinrich Hertz | 27.10.2012 09:57 Was für eine verkommene und verlogene Erwachsenenwelt das doch ist, denen die Kinder heute ausgesetzt sind. Wir wurden früher unter Strafe angehalten, keine Türen zu öffnen, wenn die Eltern nicht zu Hause sind. Heute werden die Kinder angehalten, der Welt durch das Internet die Türen zu öffnen und sich selbst in die (Internet)-Welt hinein zu begeben. Grenzen, daraus resultierende Unterscheidungsfähigkeiten und alles das, was einem heranwachsenden Menschen hilft, sich seine Umwelt zu erobern und sich darin zu recht zu finden, das ist im Internet ein Witz. Man ist in e i n e r Welt, und auch die Schweine gehören dazu. Die einzigen, die von diesem Phänomen profitieren, sind die Moderatoren, weil sie immer ein Thema haben, und die Psychologen, weil sie garantiert auf dieser Tour nie arbeitslos werden. Man sollte.., man sollte..., und wenn sie nicht gestorben sind...Von wegen: Null Toleranz für Mobbing. Das Wort Toleranz darf in diesem Zusammenhang gar nicht benutzt werden dürfen.
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:57 Frau Expertin: Cybermobbing wird nicht durch das Einsammeln von Handies verhindert. Richtig. Aber verhindert wird, dass Fotos und Videos von Lehrern und Schülern gemacht werden. Und vielleicht ist es auch eine Möglichkeit, mehr Konzentration im Unterricht zu erreichen.
von E. Sonnen | 27.10.2012 09:53 Früher war es anders, da durften Kinder noch draußen spielen, durften auf Bäume klettern und den Nachbarn Streiche spielen. Sie lernten den Nervenkitzel bereits in frühen Kinderjahren kennen und auch die folgenden Folgen.
Heute ist Handwerkzeug und das Arbeiten und Werkeln damit streng verboten, bzw. es fehlen passende Räumlichkeiten und - auch Kletterbäume.
Aber oft fehlen jetzt auch Geschwister zum Zoffen und Abreagieren.
Heute kitzelt Facebook, und zum Zoffen und Abreagieren finden die Kinder, aber auch Jugendliche und anonymisierte Erwachsene, immer ein vorbereitetes Feld.
Auch muß man sich fragen: wer ärgert nicht gerne andere ? Und das noch anonym und "unerkannt".
Das machen Kinder immer den Erwachsenen nach, denn sie wachsen als wahre Meisterkopierer heran.
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:52 Herr Experte, ich muss Ihnen schon wieder widersprechen. Nicht in allen KLassen gibt es eine Hackordnung! Ich selbst habe in meiner Schulzeit keine erlebt!
von Bürger | 27.10.2012 09:46 @Kultur mit Tabus | 27.10.2012 09:34
"...Es darf nicht sein, dass Lehrer u.a. beim Unterricht ungewollt gefillmt werden. Strengere Strafen, Verbote durch den Gesetzgeber müssen bei Verletzung der Persönlichkeitsrechte her. "
Als Schulleiter würde ich anordnen, dass Händis usw. an der Eingangspforte abgeliefert werden. Zuwiderhandlungen hätten die Entfernung des Schülers von der Anstalt zur Folge.
_
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:45 Hallo BITTE RICHTIGSTELLEN 09:39
Die Botschaft ist angekommen. Danke!
von Aenne | 27.10.2012 09:45 Bei mir war es zwar kein Cybermobbing, damals gab es das Internet als (Massen-)medium noch nicht. Aber ich wurde von meiner eigenen Klassenlehrerin so nachhaltig gemobbt, daß es mein Leben bis heute stark verändert und geprägt hat. Diese Form wurde noch gar nicht in Betracht gezogen!
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:43 Internetplattformen wie "Facebook" sollten zunächst NICHT als soziale Netzwerke bezeichnet werden. Vielleicht eher als "öffentliche Kontaktbörse" mit einer kleingedruckten Erläuterung à la: "Bei Nebenwirkungen und Risiken fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker."
Ich selbst bin nicht bei Facebook, habe eine Internetseite OHNE Gästebuch und stelle keine persönlichen Dinge ins Netz. Erstens ist mir die persönliche Integrität wichtig, und zweitens bin ich im öffentlichen Dienst tätig.
von Anonym | 27.10.2012 09:41 Zur Frage "Ignorieren oder nicht": Grade bei Schülern geht es für die Täter um Spaß durch Schikane. Die Reaktion des Opfers ist das, was den Tätern den größten Spaß daran bereitet.
Oft sind es die "Coolen", die die "Doofen" schikanieren. Wer sich auf die Seite der Opfer stellt, gerät selbst ins Kreuzfeuer, wenige nehmen das auf sich. Die meisten kapieren erst, was sie einem anderen Menschen antun, wenn sie selbst mal auf der falschen Seite landen.
von Paul | 27.10.2012 09:39 Liebe Freunde,
In Ihre Sendung wird so wie in den meisten Sendungen eine Mischung von Tatsachen und Unsinn übers Internet dargestellt. Ein paar Fakten:
1. Es gibt Millionen von Nackt- und Halbnacktaufnahmen im Internet. Als solches sind die einer einzelnen Person total unauffindbar. Außerdem wird wie Wahnsinn die Prüderie und Angst auf dieser Weise im USA Stil gefördert während das wirklich nicht unsere Kultur ist. Es gibt Millionen von FKK'ler die sich da auch nicht massenhaft im Internet zurückfinden obwohl es solche Aufnahmen auch massenhaft gibt.
2. Mobbing hat's immer gegeben, als ich vor etwa 54 Jahre die Grundschule anfing habe ich auch eine Periode von etwa 6 Jahre davon überleben müssen ohne jegliche Hilfe von Lehrer oder Eltern. Sie redeten davon daß Jugendliche die Schule wechselten aber vom Internet Suchmaschine auch in der neue Schule eingeholt wurden. ALSO: Raten Sie jeden, sich ausschließlich mit Nickname ins Internet zu tätigen! Dabei bleibt man unauffindbar!
von BITTE RICHTIGSTELLEN! | 27.10.2012 09:39 Amanda Todd veröffentlichte ihr Bild nicht im Internet. Sie schickte es an einen Menschen, der sie dazu überredete und von dem sie annahm, dass sie ihm vertrauen könnte.
Man sollte das Mädchen posthum nicht unvernünftiger darstellen als sie tatsächlich war.
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:35 Herr Experte, ich muss widersprechen! Ich hätte mit 12 Jahren niemals ein Nacktfoto herumgezeigt!
von Kultur mit Tabus | 27.10.2012 09:34 Wenn Ewachsenene freiwillig ihren richtigen Namen und Fotos und Videos von sich freigeben sind sie selber schuld. Das ist pure Blödheit.
Das Problem ist wenn ungewollt von einem Aufnahmen gemacht werden und diese ihrer Indentität zugeordnert werden können. Es muss eine Kultur entwickelt werden in der das ständige Rumtelefonieren, das ein Aufnehmen tarnen kann, tabu wird. Es darf nicht sein, dass Lehrer u.a. beim Unterricht ungewollt gefillmt werden. Strengere Strafen, Verbote durch den Gesetzgeber müssen bei Verletzung der Persönlichkeitsrechte her.
von Weingeist | 27.10.2012 09:30 @Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:28
"...Allerdings frage ich mich auch, warum sich eine Mädchen von 12 Jahren dazu überreden lässt, ein zweifelhaftes Foto ins Internet zu stellen. "
Das frage ich mich auch.
von Hoppetosse 2 | 27.10.2012 09:28 Der Fall der jungen Frau, die sich das Leben genommen hat, ist tragisch. Cyber-Mobbing ist aber nicht vergleichbar mit Mobbing auf dem Schulhof. Denn: Oft weiß man nicht, wer die "Verfolger" sind. Das macht das Ganze noch viel schlimmer.
Allerdings frage ich mich auch, warum sich eine Mädchen von 12 Jahren dazu überreden lässt, ein zweifelhaftes Foto ins Internet zu stellen.
von Weingeist | 27.10.2012 09:03 "...Soziale Netzwerke wie Facebook, SchülerVZ und Co. laden dazu ein, das eigene Leben mit vielen zu teilen....."
Der WDR sollte Plattformen wie Facebook, SchülerVZ und Co nicht als sozial bezeichnen.
von Anonym | 27.10.2012 08:50 Hilflosigkeit aller Orten ob des Gesichtsbuches.
Eltern wissen nicht, was sie tun sollen.
VHS-Kurs zu Facebook: Der Leiter kannte nicht einmal den "Elternknopf" dort.
Was der nützen soll ist die andere Frage.
Doch der WDR bewirbt dieses Tor für schlimmste Kriminalität aller Arten massiv.
Wie geht das zusammen?
Geht das konform mit dem Rundfunkänderungsstaatsvertrag?
Werbung für eine monopolartige börsennotierte Einrichtung, die in ihrer "Privacy Policy" nicht einmal das Wort Datenschutz erwähnt? Die wissen gar nicht, was Datenschutz ist!
Wenigstens Funkhaus Wallrafplatz spielt in dieser Riege nicht mit. Danke!
von Anonym | 27.10.2012 08:48 Mobbing ist kein Internet-Problem.
Mobbing ist kein Gesichtsbuchproblem.
Durch diese Techniken ergeben sich nur neue Möglichkeiten.
Mobbing gab es immer.
Auch auf dem Schulhof.
Das wollte nur niemand wahrhaben.
Hauptsache es herrscht Ruhe im Land.
Als Mobbing in der Arbeitswelt zu einem Kostenfaktor für die Arbeitgeber wurde, erkannte man erst diesen Sachverhalt an. Die ersten Mobbingberatungsstellen wurden von den Gewerkschaften eingerichtet.
Als ich selbst vor 10 Jahren zur Zielscheibe mobbingartiger Internetkriminalität wurde zuckte die Polizei mit den Schultern: "Wir können Ihnen nicht helfen."
Jemand hatte sich unter meinem Namen ein Mailkonto erschlichen & versendete Böses. Der - renommierte - Mailanbieter: Wir wissen ja nicht, ob es nicht noch jemand mit Ihrem Namen gibt. Es brauchte lange, das zu klären.
Die große Suchmaschine - Hamburger Niederlassung - reagierte überhaupt nicht.
Brief an Chefetage in den USA: "Das wird teuer!" - nach 2 Tagen war der Mist weg!