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Aussenansicht des Funkhaus Wallrafplatz in Köln (Rechte: WDR)

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von brygyt | 16.06.2012 10:37 Zur letzten Hörerin möchte ich folgendes sagen.

Es gibt wirklich schlimmeres, als spuckende und in die Nase bohrenden Spieler.
Das man bei großer körperlicher Anstrengung auch nicht mehr so appetitlich aussieht wie auf den retuschierten Werbeposter ist doch auch klar.
So was stört mich nicht. Das empfinde ich als authentisch.

Was mich aber stört ist das mittlerweile jeder Krimi, die schlimmsten Bilder die man sich nur vorstellen kann in Nahaufnahme zeigt. Verwesende Leichen Leichensezierung und dabei ein Butterbrot essen usw.
Das nicht geübte Auge, versetzt den Zuschauer, beim schauen von Gräueltaten, in einen Schockzustand.
Deshalb würde ich mir freiwillig keinen Krimi anschauen.

Werbefotos finde ich tot. Das hat nichts mit dem Leben zu tun.

von totolotto | 16.06.2012 10:31 @Robert K. 10:28
Find' ich ja sehr weit hergeholt.

von Robert K. | 16.06.2012 10:28 @totolotto:
siehe unten meine Äußerungen um 09:32 und 09:33

von totolotto | 16.06.2012 10:23 @Robert K. 10:10
Von WEM und zu welchem ZWECK findet ihrer Meinung nach diese „Manipulation“ statt?

von Robert K. | 16.06.2012 10:10 @Spassgesellschaft:
wer kein Fußballfan ist und den Mechanismen der Manipulation kritisch gegenüber steht, ist deswegen noch lange kein Misanthrop und ich gehe auch nicht zum Lachen in den Keller. Ich habe sehr viel Spaß im Leben - und zwar ohne daß mir das als Zwang auferlegt wird, weil gerade alle Spaß haben (müssen),
Nach Ihrer Argumentation ist das ja geradezu ein Gruppenzwang, am Fußball Spaß haben zu müssen, weil alle anderen das auch so tun.
Und trotz viel Spaß in meinem Leben lasse ich mich nicht so manipulieren, daß ich die Zusammenhänge nicht mehr durchschaue und kritisiere. Es ist gerade dieser Absolutismus und erzeugte Gruppenzwang "Fußball über alles", der jeden nachdenklich machen sollte.

von totolotto | 16.06.2012 10:04 @Spaßgesellschaft 9:41
Genau! Ich lasse mir die höchsten Feiertage des Jahres (neben Olympia natürlich) nicht von den ewigen Miesmachern verderben. Ich verstehe auch nicht, wo und wann zuletzt “rotzende“ Spieler zu sehen gewesen sein sollen. Ich kann mich nur an den pinkelnden Lehmann und den popelessenden Löw erinnern.

von Klausgünther Stoeber | 16.06.2012 09:58 Warum sind Sie in der Sendung so sicher gewesen, daß die zweite Frau als Anrufer/in die zweite war, die angerufen hat/te?
Sie war doch nur die zweite, die SIE zurückgerufen haben!
Nicht jeder Anrufer kommt doch in Ihre Sendung! Und - geht es immer und ausschließlich nach Reihenfolge der eingegangenen Anrufe?

von Jens Wulf | 16.06.2012 09:57 Die Berichterstattung von ARD/ZDF finde ich rundum gut. Was mich stört ist nur, dass man überträgt, wie bei Spielen der Nationalteams die jeweils "gegnerische Hymne" ausgepfiffen wird. Das ist schon auf neutralem Platz unakzeptabel. Besonders schlimm ist es aber, wenn der Gegner auch noch Gast im eigenen Land ist. Das ist eine Unverschämtheit sogenannter Fans der Abteilung "Primitive Unterschicht". Der DFB-Führung scheint das auch egal zu sein. Bei ARD/ZDF habe ich beklagt, dass man diesen
Umstand nicht wenigstens mit bissigen Kommentaren begleitet. Das ZDF hat mir heute geantwortet. Primitiver als ein hoher Anteils des Fußballpublikums ist nur noch das Boxsportpublikum. Das sage ich bedauernd als großer Fußallfreund, der aber in kein Stadion geht, um der Unterschicht auszuweichen. Mir reicht, was ich im TV sehe. Ich habe auch noch nie einen bekannten Fußballprofi (reich, selbstbestimmt, intelligent?) dazu etwas kritisch sagen hören. Wer hat denen allen einen Maulkorb verpaßt?

von Uwe | 16.06.2012 09:52 Die TV-Berichterstattung ist auf allen öffentlich-rechtlichen Kanälen grauenhaft. Von Personal bis zum Stil. Beckmann pilchert sich durch die Sendungen, Müller-Hohensteien völlig kompetenzbefreit, haut immer noch Rassismen raus, die Live-Kommentatoren leiden an rollendem R, Nachnamenwiederholzwang und fehlender Neutralität. Waldi's Club mit Knop-Imitator Matze Knop ist ein Ausschaltmuss.

von maldrübernachdenken | 16.06.2012 09:51 Mit Lothar Matthäus bin ich Ihrer Meinung. Er hat angenehm überrascht. Es war nicht nur das, was er sagte, sondern auch das "wie". Er kam richtig sympathisch rüber. Wenn man sich überlegt, wie er andauernd durch den Kakao gezogen wird, hat er hier gezeigt, dass er zu 1000 % ein besserer Experte ist als M. Scholl. Anderen Mitschreibern hier stimme ich auch zu, dass man Waldis albernen Club überhaupt nicht braucht genauso wie die Sendung vom Strand auf Usedom. Hier kann man gottseidank selber entscheiden, den Blödsinn abzuschalten. Klopp, Urs Meyer und J. B. Kerner kann man tatsächlich nachtrauern.
Was stört mich an allen Reportern und Fußballexperten:
Die Aussage, ob eine Mannschaft den Sieg VERDIENT hat.
Verdient hat die Mannschaft, die die meisten Tore hat. Punkt. Denn im Fußball zählen nun mal nur Tore. Die Regel kennt anscheinend kein Fußballexperte, noch verschiedene Fußballer nebst der gesamten Crew. Es gibt Null Punkte für eine B-Note. ;o)

von totolotto | 16.06.2012 09:49 @volker ganser 9:34
Ich unterstütze den Vorschlag. Warum ist es nicht möglich, den Zweikanalton zu nutzen!? 1. Kanal: Mit Kommentar, 2. Kanal: Nur Stadionatmosphäre.

von Jule | 16.06.2012 09:48 Ws mich sehr an den Medien stört, ist der exzessive Rummel immer und nur rund um den Fußball, während alle anderen Sportarten dagegen ignoriert werden und fast nur am Rande berichtet oder auf den Spartensendern.
Das läßt tatsächlich nur die Schlussfolgerung zu, dass mit dem Fußball über die Medien die Menschenmassen (ab)gelenkt werden sollen.

von M. | 16.06.2012 09:47 für alle, die (wie ich) die Übertragung der Spiele im Radio hören wollen: Komplettübertragung läuft über Mittelwelle! Frequenz findet man im Netz

von Walter Tschöke | 16.06.2012 09:43 Wohltuend ARD: einfaches Ambiente, professionelle Kommentare (Delling, Beckmann; insbesondere Mehmet Scholl)
Ärgerlich ZDF: bombastisches Ambiente, unprofessionelle Kommentare (gut aussehend, charmant reicht nicht), Kahn zwar ordentlich, aber auch zu betont selbstgefällig

von Christian Ruhnau | 16.06.2012 09:42 Ich habe gestern Abend per Live-Stream versucht zu sehen und war sehr gefrustet. Trotz sehr schneller Internetleitung (VDSL 50 MBit/s) gab es nur eine qualitativ schlechte Version und das Bild stocke.
Als Gebührenzahler erwarte ich ausreichende Kapazitäten. Ist Besserung in Sicht...?

von Spaßgesellschaft | 16.06.2012 09:41 Oh Gott, die Misanthropen schlagen wieder zu: "Panem et Circenses", "Gladiatorenkämpfe" und "Ablenkungsdroge", der böse Kommerz und Teufel Marktwirtschaft. Da tun sich schlimme Wortwelten auf.

Dazu nur eine Anmerkung: Lebensfreude, Spaß und die Suche nach Unterhaltung schließen Aufgeklärtheit nicht aus. Der Großteil der Bevölkerung scheint die Wochen eines großen Fußballturniers schlicht genießen zu wollen - bleiben Sie doch bitte einfach so lange im Keller, in den Sie offensichtlich zum Lachen gehen.

von popcorn | 16.06.2012 09:39 ich gebe burckhard metzger vollkommen recht.
warum kommentieren was man sowieso sieht.
weniger Kommentar wäre besser.

von totolotto | 16.06.2012 09:37 Bela Rethy scheint irgendwie die Blitze anzuziehen. Wenigstens ist die Leitung diesmal nicht wie vor vier Jahren zusammengebrochen. Seine Leistung als Reporter war gestern auch besser als damals. Das ZDF nervt ein wenig mit seiner irrelangen Vorberichterstattung aus Heringsdorf. Ich glaube, die Tourismusbranche freut sich darüber am meisten. Steffen Simon ist als Nachberichterstatter noch okay, als Livereporter geht er gar nicht. Scholl ist der unterhaltsamere Experte als Kahn. Was die UEFA macht, um ihr Produkt gut aussehen zu lassen, ist unmöglich (Balljungenaffäre, russischer Krieger-Plakat, Protest-Plakat der Grünen). Die Menschenrechte scheinen ebenso wie die Hooligan-Ausschreitungen kaum eine Rolle zu spielen. - Mehr Arnd Zeigler (auch im TV)!

von Hoppi | 16.06.2012 09:36 Muss der Fußball diskutiert werden oder die Bericherstattung? Die Medien nehmen sich wie immer sehr wichtig. Das lenkt so schön von den wirklich wichtigen Dingen des Lebens ab.
Mein Tipp an alle Fans: Fußball ansehen mit Bier und Chips und dann Kiste aus! Das reicht völlig.

von Markus Bröker | 16.06.2012 09:35 Mich würde interessieren, was Herr Tepper zu dem Vorwurf sagt, dass die UEFA das Turnier inszeniert und potenzielle Konfliktthemen (Pyrotechnik, politische Statements, Flitzer, usw.) gänzlich ausblendet. Fühlen er und seine Kollegen sich da nicht instrumentalisiert?

von Klaus Freund | 16.06.2012 09:34 @Nachdenker
Sie schreiben, dass sich die Medien der seit 2006 zu beobachtenden Hysterie anpassen. Ich finde, dass umgekehrt ein Schuh draus wird!!!
Die Hysterie wird von den Medien maßgeblich mit generiert. Eine halbe Stunde "Vor-Berichterstattung", Pausengespräche, stundenlange "Nach-Berichterstattung". Ganz zu schweigen von geistigen Tiefflügen wie Strand-TV und Waldis Deppenrunde.
Ausserdem: Keine Bewegung, kein Wehwehchen der Heroen bleibt unbeobachtet und unkommentiert. Und - Heiliger Scholli sei Dank! - die vollkommen überflüssige Gomez-Diskussion hilft, Sendeminuten zu füllen. Ein wenig weniger wäre gut.

von volker ganser | 16.06.2012 09:34 Warum glauben die Sport- und EM-Sprecher nur alle, daß das Mikrofon, in welches sie reden, nicht funktioniert?
Denn dann würden sie nicht immer wieder derart lautstark dort hineinbrüllen.
Können diese Sprecher sich denn so gar nicht vorstellen, daß es in den Ohren wehtut? Das Geschehen auf dem Rasen ändern sie damit sicher nicht! Im Fernsehen ist es nicht anders.
Es wäre schön, wenn man dort den Ton auf einem Kanal (bei Stereo-Sendung und -empfang) und somit den Sprecher abschalten könnte und nur die Stadiongeräusche hören könnte!!!

von Weingeist | 16.06.2012 09:34 @burckhard metzger | 16.06.2012 09:30
"...Ansonsten sollten die sich mal angewöhnen nicht das zu kommentieren was man sowieso selber sieht!"

Ich schalte immer den Ton ab.

von Robert K. | 16.06.2012 09:33 2.) Dazu paßt dann auch die Rolle von ARD und ZDF, dass von den GEZ-Gebühren unverschämt hohe Gelder für Fußballübertragungsrechte bezahlen, anstatt ihrem Öffentlich-Rechtlichen Bildungsauftrag nachzukommen – die Versorgung des Pöbels mit der Ablenkungsdroge Fußball muß sichergestellt sein. Deshalb wird über jedes noch so belanglose Spiel viel zu ausführlich berichtet, die TV-Kommentatoren reden jedes noch so schlechte Spiel schön, das Volk muss mit modernen Gladiatorenkämpfen abgelenkt werden, damit es berechenbar bleibt. Hier hatte Westerwelle mit seinem Begriff von der Wiederkehr der „spätrömischen Dekadenz“ vollkommen recht: Panem et Circenes zur Ruhigstellung des Volkes – nichts anderes ist der aktuelle Fußball, so wie er heute von den Medien hochgepusht wird!

von Saibot | 16.06.2012 09:32 Öffentlich-Rechtliche Sender, die bei großen Sportereignissen (Leichtathletik-Meisterschaften, Olympia) Entscheidungen als Live-Sendungen verkaufen, die bereits vor längerer Zeit gelaufen sind, beschweren sich, dass das Balljungen-Geplänkel Re-Live gesendet wird. Das erscheint mir schon ein wenig heuchlerisch.

von Robert K. | 16.06.2012 09:32 Fußball ist gezielte Volksverdummung als moderne Form von "Brot und Spiele"!
Die Metapher mag abgedroschen klingen, aber trifft es dennoch sehr präzise: Fußball ist das neue Opium fürs Volk, mit dem der kleine Bürger ruhiggestellt werden soll.
Denn wer die ganze Woche den Kopf zugedröhnt hat von der Dauerberieselung mit Fußball, der hinterfragt nicht mehr die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung, daß eine kleine Elite unsere Gesellschaft regelrecht ausplündert und unseren Wohlstand auf den Finanzmärkten verzockt.
Wer sich von Montag bis Sonntag nur um seinen „heiligen Fußballverein“ sorgt, der macht sich keine kritische Gedanken, warum die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden.
Den herrschenden Eliten ist es doch sehr recht, wenn das Volk im Stadion und nach dem Spiel alkoholisiert Krawall macht, denn dann kommt er nicht auf die Idee nachzudenken und aufzubegehren.
-->2.)

von burckhard metzger | 16.06.2012 09:30 Hallo

die beste Leistung bisher war das minutenlange Schweigen des Reporters bei den herrlichen Gesängen der irischen Fans, toll!
Ansonsten sollten die sich mal angewöhnen nicht das zu kommentieren was man sowieso selber sieht!
Liebe Grüße

von Fragesteller | 16.06.2012 09:18 "Balla balla in TV und Print"

Was bedeutet die Zeichenkette "Print"?

von Oberste-Schemmann | 16.06.2012 09:11 Die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten haben hervorragende
Sportjournalisten. Berichterstattung und Analysen gefallen mir sehr gut. Wozu dann noch ehemalige Fußballer als Co-Kommentatoren eingesetzt werden, bleibt gänzlich
unverständlich. Kein Mehrwert für den Gebührenzahler,
nur Kosten. Nicht selten sind die "Co-Analysen" banal bis peinlich.

von Peter Rath-Sangkhakorn | 16.06.2012 09:05 Das Konzept Brot und Spiele funktioniert wieder vorzüglich und die Medien leisten ihren Beitrag zur weiteren gesellschaftlichen und politischen Informationsverschmutzung und uns „hinter die Fichte“ zu führen. Gerhard Vinnai hat vor vielen Jahren in seiner ausgezeichneten Studie zur Seelenlage der Nation („Fußballsport als Ideologie“) die Sache auf den Punkt gebracht: „Die Tore auf dem Fußballfeld sind die Eigentore der Beherrschten“. Und so es auch nicht überraschend, wenn in der Endphase der Fußballbegeisterung die Bundestagsentscheidung zum Fiskalpakt und damit der weitere Sozialstaatsabbau über den Staatsstreich aus Brüssel zum Verfassungsgebot wird ... Die Aufklärung als Bemühen um Mündigkeit fordert nicht zuletzt das kritische Nachdenken über eigene Vorlieben und Interessen und deren unter Umständen fatale Folgen.

von Nachdenker | 16.06.2012 08:56 Der Fußball hat einen (wirtschaftlichen) Stellenwert erreicht, der dieser Gesellschaft nicht mehr gut tut. Die Hysterie, die seit der WM 2006 zu beobachten ist, gibt es sogar bei Freundschaftsspielen und kaum zu ertragen. Natürlich hat sich die Berichterstattung der Medien parallel angepaßt. Jedes noch so kleine unwichtige Detail wird breit getreten. Nichts wird mehr kritisch hinterfragt. Zum Beispiel die Gehälter und Ablösesummen. Wenn für Schüler Ablösesummen in Millionenhöhe gezahlt werden, stimmt etwas nicht. Aber nicht mal ARD und ZDF sind noch fähig zum kritischen Blick auf den Profifußbball. Wo soll das mal enden?


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