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Tablet-PCs werden immer beliebter. Experten schätzen, dass dieses Jahr knapp 120 Millionen der kleinen Multitalente über die Ladentheke gehen. Die Gründe liegen auf der sprichwörtlichen Hand: Sie sind klein, leicht und man kann sie überall hin mitnehmen. Und so sind viele Menschen ständig online, mit mehreren Geräten gleichzeitig. Drei von vier Surfern benutzen Tablets auch während des Fernsehens. Vor allem für junge Menschen ist dieser „Second Screen“ inzwischen wichtiger als der Fernseher. Was kommt da auf den Konsumenten zu? Und welche Folgen hat das für die Medienwelt?
Darüber diskutiert Funkhaus Wallrafplatz mit dem WDR-Computer-Experten Jörg Schieb und dem Medienwissenschaftler Prof. Gregor Daschmann von der Universität Mainz.
Gäste im Studio:
Prof. Gregor Daschmann, Professor für Kommunikationswissenschaften an der Universität Mainz
Jörg Schieb, WDR Computerexperte
Hörerinnen und Hörer können sich live an der Sendung beteiligen über die für sie kostenlose WDR 5 Hotline 0800 / 5678- 555.
Oder mailen Sie uns Ihre Fragen, Eindrücke und Kommentare - ab sofort, an: funkhaus.wallrafplatz@wdr.de
Autor/in:
Martina Schulte
Redaktion:
Willi Schlichting/Esther Hartbrich
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Ihre Meinung zu dieser Sendung:
von GeKKo | 21.07.2012 10:59 Habe ich etwas überhört?
Ist die Frage des Datenschutzes überhaupt nicht angesprochen worden?
Da ist der WDR ohnehin wunderlich.
Einerseits gibt es durchaus Sendungen, die sich kritisch zu Facebook etc. äußern. Andererseits wird diese in diesem Lande widerrechtliche Plattform gigantisch auch von WDR beworben.
Das gilt auch für Tablets!
von GeKKo | 21.07.2012 10:57 Lieber Klaus Wieck | 21.07.2012 10:52,
das ist natürlich eine geniale Anregung!
Leider leider befürchte ich, daß dies für alle Computertechnik Sinn macht, nur beim Tablet nicht - die sind zu sehr Hersteller-gebunden.
Sollte ich mich teuschen - ich bitte um Korrektur.
von GeKKo | 21.07.2012 10:54 Vielleicht muß gar nicht jede Mode mitgemacht werden?
Wer bei der Hartware mal ein paar Generationen überspringt hilft der Mitwelt phantastisch.
Bereits im Greenpeace-Magazin 6/99 - "Die PC-Lüge" ist über die gigantische Umweltbelastung zu lesen, die Produktion & Beseitigung von Elektronik bedeutet.
Was nicht verwunderlich ist: Darin wird die halbe Talfel der Elemente verbaut. Blei, Zinn, Zink, Arsen, Gallium, Kupfer ... um nur einige zu nennen. Flämmschutzmittel - bromhaltige Verbindungen, die bereits im alltäglichen Betrieb ausdünsten. Insgesamt ein lecker "Cocktail".
von Klaus Wieck | 21.07.2012 10:52 @Barbara Vossen | 21.07.2012 10:35
Hallo Frau Vossen,
vielleicht hilft Ihnen die von Klaus Knopper und seiner blinden Ehefrau entwickelte Software ADRIANE weiter.
von Leser | 21.07.2012 10:49 @ GeKKo | 21.07.2012 10:20 "Die Elektronifizierung der Medien wird in Bälde für die Dokumentation der Kommunikation eine große Katastrophe bewirken.
Ich empfehle "Hilfe, wir verschwinden" - lief auf PHOENIX.
Tonscherben geben Aufschluß für die ArchäologInnen.
Bibliotheken zeigen nicht ganz so Altes.
Die heutigen Datenspeicher halten angeblich 10-100 Jahre.
(Woher wissen die das?)"
Mich wurdert, dass Sie bei Ihrer sonst so kritischen Denkweise diesen Teilaspekt bei der Archivierung kritiklos übernehmen. Wie sieht es denn mit der Möglichkeit aus, auf Tontäfelchen ohne grösseren Aufwand längere Texte festzuhalten? Wie können Informationen von Tausenden von Tontäfelchen ohne grossen Aufwand 1:1 kopiert werden?
Ein doch sicherlich zu beachtender Aspekt, von dem man aber fast nie etwas liest.