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Aussenansicht des Funkhaus Wallrafplatz in Köln (Rechte: WDR)
Sendung vom 17.11.2012, 09:20 bis 10:00 Uhr
Margot Käßmann und Reinhold Beckmann bei der Pressekonferenz "Leben mit dem Tod"

 Ein interessantes und wichtiges Thema für Jeden!

Tabu als Thema

Die ARD Themenwoche "Leben mit dem Tod"

Moderation: Dorothee Dregger

Es ist schon erstaunlich: Obwohl der Tod ein fundamentaler Bestandteil des Lebens ist, machen häufig erst spektakuläre Umstände das Sterben zum Thema in den Medien. Berichte über Unfälle, Anschläge, spektakuläre Todesursachen gibt es täglich. Und ein "Tatort" im Ersten ist ohne Leiche nicht denkbar. Nur der Umgang unserer Gesellschaft mit dem natürlichen Ende des Lebens ist ein Nischenthema. Ab Samstag wird die ARD Themenwoche an diesem Tabu zu kratzen und die mediale Sprachlosigkeit in Sachen Tod beenden. Möchten wir im Radio und Fernsehen an unsere eigene Endlichkeit erinnert werden? Warum scheuen Medienmacher das Thema, wenn keine Themenwoche ansteht? Mit welchen journalistischen Formen wird man dem Sterben gerecht?

Funkhaus Wallrafplatz diskutiert über den Umgang mit dem letzten medialen Tabu und darüber, ob wir wirklich eine ganze Themenwoche zum Tod brauchen.

Gäste im Studio:
Marlene Rupprecht,
Mitglied des Deutschen Bundestages und  Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands
Angela Ulrich,  Koordination der ARD-Themenwoche


Hörerinnen und Hörer können sich live an der Sendung beteiligen über die für sie kostenlose WDR 5 Hotline 0800 / 5678- 555. 

Oder mailen Sie uns Ihre Fragen, Eindrücke und Kommentare - ab sofort, an: funkhaus.wallrafplatz@wdr.de

Autor/in:

Christian Ahlborn

Redaktion:

Willi Schlichting

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Ihre Meinung zu dieser Sendung:

von Leser | 17.11.2012 10:59 @ Anonym | 17.11.2012 10:57 @Leser | 17.11.2012 09:39

"Ich schließe mich der Spontanassoziation von *Leser* an und hoffe sehr, daß der WDR das Thema zum Anlaß nimmt, wiedermal eine 'Halo Ü-Wagen'-Sendung zum Thema anzusetzen.
Das Thema ist bei der unvermeidlichen Hörerbeteiligung besser in der Obhut einer erfahrenen Moderatorin wie Julitta Münch aufgehoben, als daß es im 'Tagesgepräch' in einer vollgepfropften halben Stunde hektisch durchgehechelt wird."

Danke, das war auch der Zweck des Beitrags, u. a. Reflexion beim WDR.

von brygyt | 17.11.2012 10:59 Der Tod gehört gehört zum Leben. Jeder wird einmal sterben.
Die Vorstellung der Tod ist das Ende und danach kommt nichts mehr, ist eine untröstliche Vorstellung.. Jeder Menschen sollte sich damit auseinandersetzen, was kommt eigentlich nach de Tod und hat unser Leben und der Umgang mit dem Leben eine Auswirkung auf das was danach kommt.
Alle Weltreligionen haben sich damit beschäftigt. Die moderne Nahtoderfahrung kennt auch Antworten

von Hoppetosse 2 | 17.11.2012 10:58 Anonym 10:38

Und Sie haben nicht verstanden, dass ich Ihnen meine Antwort bereits gesagt habe. Das zu begreifen, kann nicht so schwer sein.
Mehr habe ich dazu nicht zu sagen Punkt

von Anonym | 17.11.2012 10:58 Was fehlt?
Was fehlte?

Wie ist es bei Armut mit dem Sterben?
Wenn die Menschen sich nicht einmal mehr eine Krankenversicherung leisten können?

Gleichtgültig und traurig, wie viele Kommunen mit dem Tod armer Menschen umgehen! Wird das Thema der ARD?
Ist es nicht nett, dass man als Mensch mit Einkommen nach Hartz IV in Form eines angeblichen 1-Euro-Jobs jahrelang (!) (siehe ARD-WDR-die story: 5 Jahre Hartz IV) seinen Dienst auf dem städtischen Friedhof verrichten darf (WDR: Beispiel Hagen) - damit niemals die Chance bekommt, aus der Armutsfalle zu entrinnen: "Ohne die 1-Euro-Jobs könnte der Friedhof hier nicht mehr aufrecht erhalten werden" - ABER wenn es dann für jemand selbst heißt: "Es ist Zeit zu gehen" - dann kommt man nicht auf den Friedhof - dann kommt man höchstens in die Schmuddelecke ...
PFUI!

von Anonym | 17.11.2012 10:57 @Leser | 17.11.2012 09:39

Ich schließe mich der Spontanassoziation von *Leser* an und hoffe sehr, daß der WDR das Thema zum Anlaß nimmt, wiedermal eine 'Halo Ü-Wagen'-Sendung zum Thema anzusetzen.
Das Thema ist bei der unvermeidlichen Hörerbeteiligung besser in der Obhut einer erfahrenen Moderatorin wie Julitta Münch aufgehoben, als daß es im 'Tagesgepräch' in einer vollgepfropften halben Stunde hektisch durchgehechelt wird.




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