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Agnes-Marie Grisebach, 1913 in Berlin geboren, wollte eigentlich Schauspielerin werden, doch der Vater ließ das nicht zu, so dass sie einen „ordentlichen“ Beruf erlernen und nebenher Schauspielunterricht nehmen musste. Ihr erstes Engagement brachte ihr auch gleich einen Ehemann ein. Nachdem die Familie in Rostock ausgebombt worden war, zog Agnes-Marie Grisebach mit den vier Kindern in das Sommerhaus, das Haus der Großeltern in Pommern. Kurz darauf war das Haus bereits mit Flüchtlingen gefüllt – und zwar schon lange, bevor die Russen das Dorf besetzten. Von der Zeit der Hungersnot in Pommern, vom Überleben und der Flucht sowie der Aufnahme im Westen in Heidelberg erzählt Agnes-Marie Grisebach aus Anlass ihres 95. Geburtstag.
Autor/in:
Ursula Schwarzer
Redaktion:
Mark vom Hofe
Hier der Beitrag vom 31. August 2008 zum Hören!






