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Der Vater spielte Klavier und Geige, versuchte sich als Komponist, Jürg, der Sohn, erhielt eine intensive Klavierausbildung, später kam die Orgel dazu. Seinen ersten musikalischen Erfolg feierte der gerade 18jährige Düsseldorfer, als das renommierte "Schulze-Prisca-Quartett" mit einer seiner Kompositionen an seinem Gymnasium auftrat: In der Aula der Hindenburgschule erlebte er die Uraufführung seines ersten Streichquartetts. Danach schien seine Karriere sicher: An der Kölner Musikhochschule legte er beim berühmten Kompositionsprofessor Philipp Jarnach die Aufnahmeprüfung ab, einem Busoni-Schüler, der ihm am Ende einen Satz sagte, den Jürg Bauer bis heute nicht vergessen hat: "Musst noch viel lernen". Doch dafür hatte er nur vier Semester Zeit, denn der Krieg holte ihn 1939 ein.
Autor/in:
Georg Beck
Redaktion:
Hanns Otto Engstfeld
Erlebte Geschichten: Jörg Bauer





