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Rahel Grünebaum kam im Dezember 1923 in Sighet im rumänischen Siebenbürgen zur Welt: sie war 20, als sie 1944 mit ihrer Familie nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurd. Nach sechs Wochen KZ wurde sie mit einer Freundin zur Zwangsarbeit in eine Raffinerie nach Gelsenkirchen gebracht; weiter ging es an den Hochofen bei Krupp in Essen. Als die Front näher rückte, kamen Rahel und ihre Freundin über Buchenwald nach Bergen-Belsen; dort wurden sie getrennt. Während ihre Freundin einen der berüchtigten Todesmärsche überlebte, wurde Rahel Grünebaum in Bergen-Belsen im April 1945 von den Engländern befreit; abgemagert auf 25 Kilo, konnte sie monatelang nicht gehen, war rund zwei Jahre kaum ansprechbar und lernte erst später in Palästina wieder zu leben. Dort heiratete sie und zog in den 50er Jahren zurück nach Deutschland.
Autor/in:
Brigitte Froesick-Schmidt
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Rahel Grünenbaum





