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In bescheidenen Verhältnissen wuchs er in Wuppertal - Barmen auf. Sein Vater, ostpreußischer Gutsbesitzer, ein begeisterter Reiter, verlor sein Erbe durch die Inflation und musste als Reitlehrer die Familie ernähren. Sohn Hans Günter wuchs in Reitställen auf. Nach dem Krieg arbeitete er als Stallmeister der Amerikaner in ihrem Hauptquartier im Taunus auf Schloss Friedrichshof und wurde der Reitbegleiter von General Eisenhower. 1950 lernte er das als untauglich ausgemusterte Pferd "Halla" kennen und machte aus ihm das berühmteste Springpferd der Nachkriegszeit. "Halla" wiederum machte aus ihm eine "Legende", die noch heute von Menschen angesprochen wird, die nicht glauben wollen, dass es ihn wirklich noch gibt.
Lebenslauf
- geboren am 24. Juli 1926 in Wuppertal-Barmen
- nach kurzer Kriegsgefangenschaft Stalljunge bei der Landgräfin von Hessen in Kronberg/Taunus
- 1948 Beginn einer Ausbildung in einer Textilgroßhandlung in Frankfurt
- 1950 Übersiedlung nach Warendorf zum Deutschen Olympiakomitee für Reiterei
- 1952 Erster von sechs deutschen Meistertiteln
- 1954 Weltmeistertitel in Madrid mit Halla
- 1956 Olympiasieg in Stockholm mit Halla
- 1972 Mannschafts-Olympiasieger in München
- 1986 Abschied vom aktiven Springsport
- 1986 - 1991 Tätigkeit als Bundestrainer und Koordinator für den Nachwuchs
Autor/in:
Maicke Mackrodt
Redaktion:
Hanns Otto Engstfeld
Erlebte Geschichten: Hans-Günther Winkler





