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Mit "Hallo Fräulein" hatte Margot Hielscher vier Jahre nach Kriegsende ihren Durchbruch beim Film. Mit "Frauen sind keine Engel" an der Seite von Curd Jürgens, 1942 in den Kinos, verzeichnete sie ebenfalls einen großen Erfolg, obwohl ihr Typ Frau nicht unbedingt dem Nazi-Ideal entsprach. 1919 in Berlin-Charlottenburg geboren, machte Margot Hielscher im Nachkriegsdeutschland als Filmschauspielerin Karriere und als Sängerin: Zweimal vertrat sie Deutschland beim noch jungen "Grand Prix d'Eurovision" - sie wirbelte mit in der Fernsehserie "Salto Mortale", hatte eine eigene Talkshow "Zu Gast bei Margot Hielscher", in der sie sich mit insgesamt 700 Prominenten unterhielt, und spielte bis in die 90er Jahren in vielen Fernsehproduktionen. Am 29. September feiert Margot Hielscher ihren 90. Geburtstag.
Lebenslauf
- geboren am 29. September 1919 in Berlin-Charlottenburg
- 1935 - 1939 Ausbildung als Modezeichnerin und Kostümbildnerin
- 1937 - 1940 Gesangs- und Schauspielunterricht
- 1940 erster Spielfilm bei der Ufa: "Das Herz einer Königin"
- 1942 "Frauen sind keine Engel" mit Curd Jürgens
- nach dem Krieg Schlagersängerin und Show-Leiterin, Tourneen mit der 34-Mann-Kapelle "Gene Hammers"
- ab Mitte der 60er Jahre eigene Fernsehshow: "Zu Gast bei Margot Hielscher"
- bis heute rund 50 Spielfilme und 200 TV-Aufzeichnungen
Autor/in:
Joe Schevardo
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Margot Hielscher






