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Mechthild op gen Oorth möchte nicht sagen, wann sie genau geboren ist – irgendwann in den 1930er Jahren in Hamburg als Enkelin des bekannten Impressionisten Arthur Illies. Mechthild op gen Orth ist nach wie vor eine äußerst aktive Fotografin und stellt regelmäßig ihre Fotos in Deutschland und Amerika aus. Der Beruf sei eine Männerdomäne, das sei schon schwer genug, da am Ball zu bleiben und „wenn ich Ihnen sage, wie alt ich bin, dann sagen die Kollegen: ‚Old Ma’am Moses’ muss nun wirklich nicht mehr arbeiten!“ Das aber will sie auf keinen Fall, denn Bilder zu schießen und zu entwickeln, analog, in schwarz-weiß, das ist ihr Leben. Ihre letzte Ausstellung mit Bildern aus Berlin hat sie im Selbstverlag als Buch herausgebracht, um den Verkaufspreis niedrig zu halten.
Autor/in:
Uschi Müller
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Mechthild op gen Orth






