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Gisèle van Waterschoot van der Gracht, 1912 in Den Haag geboren, in Yad Vashem im Garten der Gerechten verzeichnet. Israel würdigt damit die jahrelangen konspirativen Aktionen, mit denen die Künstlerin in der Herengracht 401 in Amsterdam jüdische Jugendliche deutscher und niederländischer Herkunft versteckte und vor dem Zugriff der deutschen Besatzer bewahrte. Hilfe erhielt sie von dem deutschen Dichter Wolfgang Frommel, mit dem sie die Wohnung in einem ehemaligen Bürogebäude teilte. Während der Besatzungszeit lernte sie den bekannten Maler Max Beckmann kennen, mit dem sie auch nach dessen Emigration in die USA Kontakt hielt. Gisèle van Waterschoot war mit ihren Eltern 1915 in die Vereinigten Staaten gezogen, weil ihr Vater viel in Übersee tätig war. Nach Studien in Paris war Gisèle 1934 in die Niederlande zurückgekehrt.
Autor/in:
Hans-Jörg Modlmayr
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Gisèle van Waterschoot






