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Eine Frau spaziert am Zaun eines Strandweges entlang (Rechte: WDR)
Sendung vom 22.06.2008, 07:05 bis 07:30 Uhr
Stefanie Zweig, Rechte: dpa

 Stefanie Zweig

Auf der Farm in Kenia

Stefanie Zweig, Schriftstellerin

Als Stefanie Zweig 1995 „Nirgendwo in Afrika“ veröffentlichte, ahnte sie nicht, welche Millionenauflagen ihre autobiografisch geprägten Romane erzielen würden. „Nirgendwo in Afrika“ – die Geschichte von der Flucht der jüdischen Familie aus Oberschlesien nach Ostafrika, wo der Vater eine Farm leitete – ist verfilmt worden, die Hauptdarstellerin Caroline Link bekam dafür 2002 einen Oscar. Stefanie Zweig, 1932 geboren, verließ Deutschland vor 70 Jahren, am 12. Juni 1938. In ihren Büchern beschreibt sie nicht nur die fast 10jährige Zeit in Afrika, sondern auch die Rückkehr nach Deutschland 1947, nachdem ihrem Vater eine Richterstelle in Frankfurt angeboten worden war. Frankfurt wurde ihr Lebensmittelpunkt – seit über 50 Jahren wohnt sie im dritten Stock eines Gründerzeithauses an der Rothschildallee. Und natürlich schrieb sie über „das Haus in der Rothschildallee“ wieder einen Roman, der letztes Jahr erschien: Die Handlung ist fiktiv, das Haus ganz real.

 

 

 

Autor/in:

Ulrike Knapp

Redaktion:

Mark vom Hofe

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