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"Kinder kommt raus, wir gehen in ein Lager "
Der Historiker Arno Lustiger schildert seine Odyssee durch die Vernichtungslager des 3. Reichs.
Deutsche Truppen hatten Bedzin, den Geburtsort Arno Lustigers, schon früh zu Beginn des Überfalls auf Polen besetzt, lag es doch nur 7 Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt. Seit seinem 15. Lebensjahr lebte das jüdische Kind im Untergrund, bis seine Familie sich entschloss, einen getarnten Bunker zu verlassen, weil es geheißen hatte, im ‚Lager' gebe es gute Lebenschancen. Von da an erlitt und überlebte er neben dem KZ Auschwitz-Blechhammer die Lager Groß-Rosen, Buchenwald, Langenstein und die Todesmärsche. Schon seit 1945 beschäftigt er sich mit der Geschichte der Juden, ihrer Verfolgung und Vernichtung.
Autor/in:
Ingrid von Saldern
Redaktion:
Hanns Otto
Erlebte Geschichten: Arno Lustiger





