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Helke Sander, 1937 in Berlin geboren, hat in den 60er und 70er Jahren in ihrer Heimatstadt aktiv an nahezu allem mitgewirkt, was als "68er-Bewegung" in die Zeitgeschichte eingegangen ist: Abkehr vom herkömmlichen Theater, weil es sie "anödete"; Krach mit der Springer-Presse, Jobs als Sekretärin, Übersetzerin, Reporterin, Studium an der Film- und Fernsehakademie, Mutter, Mitbegründerin des "Aktionsrats zur Befreiung der Frau" - und Erfinderin der Kinderläden. Die kontroverse Diskussion darum schlug sich direkt in Helke Sanders dokumentarischen Filmen "Kinder sind keine Rinder" und "Eine Prämie für Irene" nieder. Ihre Themen: Die Doppelrolle von berufstätiger Frau und Mutter. Seither gilt Helke Sander als feministische Filmemacherin und Autorin und Protagonistin der Neuen Frauenbewegung: "Die Herausbildung der Frauenbewegung ist meiner Ansicht nach mindestens genauso bedeutsam wie die Entdeckung der Erde als Kugel." In wenigen Tagen feiert Helke Sander ihren 70. Geburtstag.
Autor/in:
Ingo Zander
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Helke Sander





