s

Eine Frau spaziert am Zaun eines Strandweges entlang (Rechte: WDR)
Sendung vom 20.07.2008, 07:05 bis 07:30 Uhr

 

Er blieb als einziger übrig

Philipp von Boeselager und das Attentat auf Hitler

Immer wenn der 20. Juli kam und sich das missglückte Attentat auf Hitler jährte, dachte Philipp von Boeselager zurück. Er hatte seinerzeit die englischen Bomben und den besonders leise explodierenden Sprengstoff für das Hitlerattentat in das Hauptquartier Wolfsschanze in Ostpreußen geschafft – und war bis zum 1. Mai 2008 der letzte noch lebende Beteiligte am Versuch, Deutschland vom Nazi-Terror zu befreien. Jetzt lebt niemand mehr – Philipp von Boeselager starb 90jährig. 1917 auf Burg Heimerzheim bei Bonn geboren, in Bad Godesberg auf einem Jesuitenkolleg zur Schule gegangen, kam er zur Wehrmacht und in den Kreis um Stauffenberg und Tresckow. Den Ausschlag, Widerstand zu leisten, hätten Folter der Waffen-SS, aber auch Exzesse von Soldaten an Zivilisten, gegeben. Nach dem Studium nach dem Krieg widmete sich Boeselager als Vorsitzender der deutschen Waldbesitzerverbände besonders dem Familienbesitz bei Altenahr. Weil seine drei älteren Brüder den Krieg nicht überlebt hatten, war er gefordert.

Autor/in:

Ursula Deutschendorf

Redaktion:

Mark vom Hofe

vorherige Sendung vorherige Sendung

nächste Sendung nächste Sendung




Erlebte Geschichten

Ein aelteres Paar sitzt auf einer Parkbank in Berlin-Mitte (Rechte:ddp)

... von A-Z zum Nachlesen und Hören [mehr]

Radio zum Mitnehmen

Blaues Ohr mit Ohrstöpsel mit von ihm ausgehenden Sendewellen vor blauem Hintergrund (Rechte: WDR)

Erlebte Geschichten als Podcast [mehr]