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Michael Wilke, 1929 geboren, hat immer im Schatten seiner Mutter gestanden. Als Kind, weil seine Mutter Liese-Lotte Brunnenberg, besser bekannt als Lale Andersen, ihn zusammen mit seinen beiden Geschwistern bei Verwandten unterbrachte, damit sie sich ihrer Sängerkarriere widmen konnte. Später in den 50er Jahren als der Sohn der berühmten Mutter; und heute immer noch als der Sohn von Lale Andersen, der gefragt wird, wie seine Mutter war, wie sie so einen Erfolg haben konnte und wie sie es schaffte, 1945 heil aus Berlin zusammen mit den Kindern zu kommen, um auf der Nordseeinsel Langeoog, einem militärisch-strategisch wichtigen Gebiet, das Kriegsende unversehrt zu erleben. Dort ist Lale Andersen nach ihrem Tod 1972 auch begraben.
Autor/in:
Sibylle Plogstedt
Redaktion:
Mark vom Hofe
Erlebte Geschichten: Michael Wilke





