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"Ich bin dankbar, dass ich so eine Mutter hatte"
Norbert Burger, 19 Jahre lang Oberbürgermeister von Köln
Den 1932 Geborenen hat die Kriegszeit tief geprägt: Die Mutter musste seine ältere Schwester und ihn allein durch die Kriegs - und Nachkriegswirren bringen. Der Vater, ein kleiner Bauunternehmer, war seit 1937 pflegebedürftig, galt nach dem Krieg 10 Jahre als verschollen und wurde vom Roten Kreuz erst 1954 ' wiedergefunden'.
Norbert Burger studiert Jura und leitete ab 1965 das Kölner Schulverwaltungsamt. Dies wurde seine intensivste , wirkungsvollste Zeit, wie er meint. Er gründete Gymnasien, Sonderschulen, stellte 'fliegende Klassenzimmer' auf, d.h. Barackenbauten auf Schulgeländen. Er erlebte als ' Beigeordneter für Jugend und Soziales' die erste Hausbesetzung in Köln und lernte, damit umzugehen. 1980 wurde der Sozialdemokrat in einem Wahlkrimi zum ersten Mal zum Oberbürgermeister von Köln gewählt.
Lebenslauf
- geboren am 24. November 1932 in Köln-Ehrenfeld
- nach Abitur 1953 Jura-Studium an der Universität Köln
- 1957 Eintritt in die SPD
- 1963 Eintritt in den öffentlichen Dienst als Rechtsrat bei der Stadt Köln
- 1965 Leiter des Schulverwaltungsamts, 1970 Beigeordneter für Jugend und Soziales
- 1974 - 1981 Ministerialdirektor im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
- 1975 Wahl in den Stadtrat von Köln
- 1980 - 1999 Oberbürgermeister von Köln
- 1985 - 2000 Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen
Autor/in:
Maicke Mackerodt
Redaktion:
Hanns Otto Engstfeld
Erlebte Geschichten: Norbert Burger





